Fundbüros sehen Sommer gelassen

Fundbüros sehen Sommer gelassen

In Berlin mögen tropische Temperaturen vorherrschen. Die Berliner behalten offenbar dennoch einen kühlen Kopf und lassen nicht mehr liegen als sonst - im Gegenteil.

Berliner Fundsachen

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Blick in ein Berliner Fundbüro (Archiv)

Trotz Hitze sind in den Fundbüros des öffentlichen Nahverkehrs nicht mehr Fundsachen gesammelt worden. Wie ein Sprecher der S-Bahn sagte, seien im Juli 2018 insgesamt 2000 Fundstücke gezählt worden - genauso viele wie im Vorjahresmonat. «Wir können nicht von einer Steigerung sprechen», sagte der Sprecher. Häufigste Fundstücke sind demnach Gepäckstücke und Geldbörsen. Ähnlich sieht es bei der BVG aus.

Im Sommer geht weniger verloren

Ohne genaue Zahlen zu nennen, sagte ein Sprecher, dass an den Hitzetagen nicht mehr Fundstücke verzeichnet worden sind als zu dieser Jahreszeit üblich. Zudem berichtete er, dass im Fundbüro des Unternehmens im Sommer tendenziell weniger Dinge gefunden oder abgegeben werden. Das liege zum einen daran, dass ferienbedingt weniger Menschen mit der U-Bahn oder dem Bus fahren. Zum anderen zählten Handschuhe, Schals, Mützen und Regenschirme zu den klassischen Fundsachen. «Und die hat bei dem Wetter eher keiner dabei», sagte der Sprecher.
Schlüssel
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 3. August 2018 16:08 Uhr

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