Parade zum Christopher Street Day zieht durch Berlin

Parade zum Christopher Street Day zieht durch Berlin

In Berlin werden heute Hunderttausende Besucher zum Christopher Street Day (CSD) erwartet. Die CSD-Parade zieht vom Kurfürstendamm zum Brandenburger Tor, wo die Abschlusskundgebung geplant ist. Einen musikalischen Auftritt hat unter anderem auch Netta, die diesjährige Gewinnerin des Eurovision Song Contest aus Israel.

Regenbogenfahne

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Eine Regenbogenfahne weht während des Umzugs zum Christopher Street Day (CSD). Foto: Wolfgang Kumm/Archiv

Rund 70 Wagen sind angemeldet, darunter von Vereinen, Firmen und Parteien. Das Motto lautet diesmal «Mein Körper – meine Identität – mein Leben!». Das Ganze versteht sich nicht nur als schwul-lesbische Party. Es gibt auch elf politische Forderungen, darunter für die Themen «Trans», «lesbische Sichtbarkeit» und «Regenbogenfamilien».
Für Berlin ist es die 40. Ausgabe des CSD, die Premiere war im Juni 1979 mit 450 Teilnehmern. Die Stimmen in der Szene sind vielfältig geworden. Das spiegelt sich in der Abkürzung, die in den Jahren immer länger wurde. Aus «LGBT» wurde «LSBTTIQ». Das steht für lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender, intersexuelle und andere queere Menschen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 28. Juli 2018 02:20 Uhr

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