Nach Greenpeace-Aktion: Stadtreinigung stundenlang im Einsatz

Nach Greenpeace-Aktion: Stadtreinigung stundenlang im Einsatz

Nach der Farbaktion von Greenpeace rund um die Siegessäule in Berlin-Tiergarten ist die Berliner Stadtreinigung (BSR) mit der Straßenreinigung beschäftigt.

Gelbe Straßen

© dpa

Mit dem Farbprotest unter dem Motto «Sonne statt Kohle» protestieren sie gegen die Sitzung der Kohlekommission.

Aktivisten haben die sechs Straßen um den Verkehrsknotenpunkt mit tausenden Litern gelber Farbe so gefärbt, dass sie aus der Luft wie eine Sonne aussehen. Anlass der Aktion ist das erste Treffen der Kohlekommission der Bundesregierung am Dienstag.
«Der verschleppte Kohleausstieg ruiniert Deutschlands Klimabilanz und bremst die Modernisierung unseres Energiesystems hin zu Solar und Windkraft», sagte Greenpeace-Sprecher Christoph von Lieven.

Reinigung der Straßen dauert Stunden

«Wir sind mit drei Spülwagen und fünf Kehrmaschinen im Einsatz», sagte BSR-Sprecher Sebastian Harnisch am Dienstagvormittag der Deutschen Presse-Agentur. Die Reinigung sei sehr aufwendig und werde voraussichtlich noch einige Stunden dauern. Die Mitarbeiter müssten mehrere Durchgänge fahren, um die Farbe zu entfernen.

Gelbe Farbe ist unbedenklich

Die BSR sei von der Polizei angefordert worden. Die Kosten für die Reinigung müsse der Verursacher tragen. Eine Summe konnte die BSR noch nicht nennen. Laut Greenpeace handelt es sich bei der Farbe um ein ökologisch unbedenkliches, selbst angerührtes Gemisch aus Zellulose und dem Mineral Spinell. Unter dem Motto «Sonne statt Kohle» fordert Greenpeace einen konsequenten Klimaschutz.
Baustelle
© dpa

Verkehrsnachrichten

Nachrichten zum öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und zum Individualverkehr auf den Berliner Straßen. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 26. Juni 2018 12:06 Uhr

Weitere Meldungen