«Netzfest» in Berlin: Digitalisierung geht alle an

«Netzfest» in Berlin: Digitalisierung geht alle an

Die re:publica-Macher haben nach dem Ende der Digitalkonferenz das nach ihren Worten «erste digitale Volksfest» gestartet.

Internetkonferenz re:publica 2018

© dpa

Ein Besucher aus Kanada sitzt bei der Internetkonferenz "re:publica 2018" zwischen Kissen auf dem Boden und schaut in sein Smartphone.

Neben Live-Musik, einem tanzenden Roboter und 3D-Druck erwarteten «Netzfest»-Besucher am Samstag in Berlin Vorträge, Workshops und Mitmach-Aktionen. Das eintrittsfreie Familienfest solle die Themen der Konferenz einer breiteren Masse zugänglich machen, sagte der re:publica-Mitgründer und Geschäftsführer Markus Beckedahl. «Unser Ziel war es seit den Anfängen der re:publica, viele Menschen für Themen rund um die digitale Gesellschaft zu begeistern.»

Kernthemen: Digitales Lernen, Datenschutz und E-Mobilität

An vier Standorten im Park im Gleisdreieck ging es unter anderem um digitales Lernen, Datenschutz, E-Mobilität oder der Umgang mit Falschmeldungen. Ziel sei es, die komplexen Themen verständlich und erlebbar zu machen. Freien Eintritt hatten Besucher auch in der Netz-Ausstellung des Technik-Museums.

Star-Gast war die US-Whistleblowerin Chelsea Manning

Die elfte re:publica war am Freitagabend mit einem Besucherrekord zu Ende gegangen. Etwa 10 000 Menschen hatten bei bestem Wetter die Veranstaltungen in der Berliner Station besucht.
re:publica 2017
© dpa

Re:publica

06. bis 08. Mai 2019

Auf der Internetkonferenz tauschen Akteure aus der Netzgemeinde, Wissenschaft, Politik und Kultur sich über aktuelle Themen der digitalen Gesellschaft aus. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 5. Mai 2018 19:05 Uhr

Weitere Meldungen