Weltkriegsbombe von der Heidestraße gesprengt: tiefer Krater

Weltkriegsbombe von der Heidestraße gesprengt: tiefer Krater

Spezialisten des Berliner Landeskriminalamtes haben am Mittwoch die geborgene Weltkriegsbombe aus der Heidestraße gesprengt. Zurück blieben auf dem Sprengplatz Grunewald ein tiefer Trichter, verbrannte Erde und heiße Metallteile, wie die Polizei per Twitter mitteilte.

Polizeiabsperrung

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In Berlin werden eine Bombe und mehrere Granaten gesprengt. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Die 500-Kilo-Bombe aus der Heidestraße nahe dem Hauptbahnhof war am Freitag entschärft und dann abtransportiert worden. Die Entschärfung am Fundort war eine groß angelegte Aktion. Ein Teil der Innenstadt war lahmgelegt. Rund 10 000 Menschen mussten vorsorglich in Sicherheit gebracht werden. Der Bahn- und Straßenverkehr stand zeitweise still, der Hauptbahnhof war geschlossen. Auch das Sozialgericht konnte an dem Tag nicht verhandeln.
Auf dem Sprengplatz wurden am Mittwoch nach weitere Sprengkörper zerstört. Die Experten hatten dafür insgesamt 23 Trichter gegraben. Die Spezialisten steuerten die Sprengung aus einem sicheren Bunker unter der Erde.
In einem Umkreis von einem Kilometer gab es am Morgen Absperrungen. Inzwischen sei die Avus wieder frei, twitterte die Polizei.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 25. April 2018 11:30 Uhr

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