Trotz Siegs in Erfurt: ALBA verärgert über Saibou-Sperre

Trotz Siegs in Erfurt: ALBA verärgert über Saibou-Sperre

Der Ärger über die Sperre von Joshiko Saibou ist bei ALBA Berlin immer noch nicht vorbei. Auch ohne den Nationalspieler feiert der Hauptstadtclub einen souveränen Sieg in Erfurt. Am Ostersonntag hofft Manager Marco Baldi nicht auf «Feiertagsstimmung» in seinem Team.

Berlin (dpa/bb) - Rundum zufrieden kehrte ALBA Berlin nach dem Erfolg in der Basketball-Bundesliga aus Erfurt zurück. Trotz leichter Startprobleme siegten die Berliner am Donnerstagabend am Ende souverän mit 98:68 und bleiben nach dem zwölften Ligasieg in Serie am Tabellenführer FC Bayern dran. «In der zweiten Halbzeit haben wir uns gesteigert. Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung», lobte Trainer Aito Garcia Reneses.
Einzig Joshiko Saibou schaute an diesem Abend traurig drein. Der Nationalspieler war nach einer Rangelei mit Reggie Redding beim Spiel gegen die Münchner am vergangenen Sonntag gesperrt worden. Zu Unrecht seiner Meinung nach: «Für mich absolut nicht nachvollziehbar.»
Der Ärger über die Sperre war bei ALBA immer noch groß, aus Berliner Sicht hatte sich Saibou lediglich verteidigt. «Er wird zweimal attackiert und dafür gesperrt, das kann es nicht sein. Wir sind sehr unglücklich mit dieser Entscheidung», sagte Manager Marco Baldi.
Am Ostersonntag im Heimspiel gegen Würzburg (15.00 Uhr) kann Saibou dann aber wieder mitwirken. Baldi hofft, dass sein Team dann nicht in «Feiertagsstimmung in das Spiel gehen» werde. «Würzburg hat eine ganz andere Qualität und sie werden um ihre Playoffchance kämpfen», warnt Baldi. Auch Spencer Butterfield dürfte dann wieder mit von der Partie sein. Gegen Erfurt war er im dritten Viertel umgeknickt und vom Parkett gehumpelt. «Er hat aber sofort Entwarnung gegeben», berichtete Baldi.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 30. März 2018 11:30 Uhr

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