BR Volleys müssen «Stein drauflegen» - White verdrängt Kromm

BR Volleys müssen «Stein drauflegen» - White verdrängt Kromm

Die Spannung auf das Champions-League-Duell gegen den großen Rivalen Friedrichshafen wächst bei den Berlin Volleys. Der Aufgalopp im Derby gegen die Netzhoppers war noch holprig. Dafür stimmt eine Personalie optimistisch: Adam White nähert sich seiner Topform.

Berlin (dpa) - Das Ergebnis stimmte, aber die Leistung der Berlin Volleys ließ noch Wünsche offen. «Wir müssen mindestens noch einen Stein drauflegen», sagte Manager Kaweh Niroomand nach dem 3:0 (25:23, 25:11, 32:30)-Heimsieg im Berlin-Brandenburg-Derby gegen die Netzhoppers KW-Bestensee. Sowohl im ersten als auch im dritten Satz trat der deutsche Meister gegen den krassen Außenseiter wenig souverän auf.  
Dafür macht Niroomand auch die Ablenkung durch die nun folgenden drei Begegnungen mit dem VfB Friedrichshafen verantwortlich: «Ganz klar: Diese Spiele werfen ihre Schatten voraus.» Den "ewigen Rivalen" vom Bodensee empfangen die BR Volleys zunächst am Mittwoch im Hinspiel der Top-12-Runde der Champions League. Am Sonntag geht es dann in Friedrichshafen um Bundesligapunkte, am 22. März folgt das Rückspiel in der Königsklasse.
Rechtzeitig für diese wichtigen Partien hat Trainer Stelian Moculescu seinen Außenangreifer Adam White in Topform gebracht. Der Australier führte unter Moculescus Vorgänger Luke Reynolds eher ein Mauerblümchendasein, wurde gegen die Netzhoppers aber von Gästetrainer Mirko Culic zum wertvollsten Spieler der BR Volleys gekürt. White ist auf dem besten Weg, eine Galionsfigur wie Robert Kromm aus der Stammsechs zu verdrängen.
«Wichtig ist, dass wir jetzt auch in der Breite gut aufgestellt sind», urteilte Niroomand: «Robert Kromm bleibt für uns ein ganz wichtiger Spieler. Und er ist Profi genug, um mit der augenblicklichen Situation klarzukommen.» 

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 11. März 2018 10:20 Uhr

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