Umweltschützer fordern mehr Personal für Naturschutzämter

Umweltschützer fordern mehr Personal für Naturschutzämter

Nach Ansicht von Umweltschützern bleibt in der Berliner Stadtplanung der Naturschutz oft auf der Strecke. Wie der Naturschutzbund Berlin (Nabu) am Donnerstag mitteilte, kam es auch im vergangenen Jahr bei konkreten Bauvorhaben zu illegalen Baumrodungen. Als Beispiel nannte der Nabu das ehemalige RIAS-Gelände in Berlin-Britz, auf dem ohne Erlaubnis Bäume gefällt und Asbest gelagert worden sei. Aufgrund mangelnden Personals, falle es den Ämtern schwer, Verstöße festzustellen und zu kontrollieren. Die Umweltschützer fordern deshalb, den Ämtern besser auszustatten und sie frühzeitig über Bauvorhaben zu informieren.

«Berlin wächst schnell. Umso wichtiger ist es, die Stadtnatur im Interesse der Berliner und Berlinerinnen zu schützen», erklärte Geschäftsführerin Jutta Sandkühler.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 8. März 2018 14:20 Uhr

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