Union angeschlagen: Polter und Parensen verletzt

Der 1. FC Union ist schwer angeschlagen. In Kaiserslautern gab es einen weiteren Rückschlag im Aufstiegskampf. Zudem werden im Endspurt der Saison zwei wichtige Spieler fehlen. Auch in der Planung für die Serie 2018/2019 läuft es nicht wie erhofft.
Toni Leistner
Toni Leistner (r) und Sebastian Andersson kämpfen um den Ball. Foto: Uwe Anspach © dpa

Berlin (dpa) - Der 1. FC Union Berlin bleibt sich weiter treu. Heimsiegen folgten stets Auswärts-Niederlagen. Am Freitag konnte durch die 3:4-Niederlage im Schneegestöber beim Schlusslicht 1. FC Kaiserslautern im Aufstiegsrennen nicht wie erhofft Boden gut gemacht werden. Zudem setzten den Köpenickern erhebliche Personalsorgen zu.

Vor dem Heimspiel-Doppelpack am Sonntag (13.30 Uhr) gegen Erzgebirge Aue und am 17. März gegen Jahn Regensburg ist zwar theoretisch noch nicht alles verloren. Die fehlende Konstanz macht aber nicht wirklich Mut. «Es kann sich jede Woche ändern, einmal bist du im Abstiegskampf und einmal im Aufstiegskampf», sagte Trainer André Hofschneider und wollte sich wohl auch selbst Mut machen.

Die sportliche Tristesse wird von Personalproblemen verstärkt. Für die kommende Spielzeit muss der Verein ohne Abwehrchef Toni Leistner planen. Union erklärte am Samstag die Vertragsgespräche mit dem 27-Jährigen für beendet. Leistner habe «das finale Angebot des Vereins» abgelehnt. «Unsere Planungen für die kommende Saison laufen auf Hochtouren und wir würden, unabhängig vom Saisonergebnis, gerne mit Toni weiterarbeiten. Er hat sich allerdings anders entschieden», sagte Unions Lizenzspieler-Abteilungsleiter Helmut Schulte.

Leistner, der in Kaiserslautern zunächst erstmals in dieser Saison auf der Bank sitzen musste, wurde vor der Saison trotz einer Millionenofferte aus England die Freigabe verweigert. An Interessenten dürfte es nicht mangeln. Medienberichten zufolge hat auch der 1. FC Köln ein Auge auf ihn geworfen. Spannend wird es nur, wenn Union den Aufstieg doch noch schafft. Dann würde sich Leistners Vertrag bei Union automatisch verlängern.

An die Bundesliga glauben bei Union seit Freitag aber wohl nur noch wenige. Denn neben der Niederlage brachten die Eisernen zwei Schwerverletzte mit. Angreifer Sebastian Polter zog sich bei der Erwärmung einen Riss der rechten Achillessehne zu. Die Saison ist zu Ende für ihn.

«In der entscheidenden Phase der Meisterschaft zuschauen zu müssen, ist für mich nur schwer zu akzeptieren», teilte der zwölffache Torschütze via Facebook mit. Die Operation erfolge am Montag. Es sei ein schwerer Schock für ihn. Für Polter muss nun in den nächsten Wochen Philipp Hosiner in die Bresche springen. Zudem kommt noch mehr Verantwortung auf Steven Skrzybski (13 Tore) zu.

Vorerst verzichten muss Union auch auf Michael Parensen. Der letzte noch im Verein aktive «Aufstiegsheld» von 2009 verletzte sich in Kaiserslautern am rechten Knie. Ein Spezialist werde in den nächsten Tagen über weitere Schritte entscheiden, teilte Union mit.

Quelle: dpa
Aktualisierung: Sonntag, 4. März 2018 11:10 Uhr
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