Fahrrad-Initiative nimmt Gesprächsangebot des Senats an

Fahrrad-Initiative nimmt Gesprächsangebot des Senats an

Die Initiatoren des Fahrrad-Volksentscheids wollen mit dem Berliner Senat in Verhandlungen gehen. Sie nahmen ein Gesprächsangebot von Verkehrssenator Andreas Geisel (SPD) an.

Volksentscheid Fahrrad

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Volksentscheid Fahrrad.

«In den Gesprächen wollen wir Herrn Senator Geisel das Radverkehrsgesetz erklären und Missverständnisse ausräumen», erläuterte Mit-Initiator Heinrich Strößenreuther am 10. Juni 2016.

«Volksentscheid Fahrrad» wünscht sich mehr Teilhabe

«Ebenfalls wollen wir erfahren, welche konkreten Vorstellungen der Senat zur massiven Beschleunigung des Ausbaus des Radverkehrs bis 2025 in den Dialog einbringen will.» Bisher habe Geisel wenig Grundverständnis für die Forderungen der Initiative «Volksentscheid Fahrrad» gezeigt.

Initiative fordert breite Radwege, Stellplätze und Radschnellwege

Die Fahrrad-Aktivisten wollen den Senat zwingen, mehr für Radler zu tun. Unter anderem verlangen sie breite Radwege an jeder Hauptstraße, mehr Stellplätze und 100 Kilometer Radschnellwege innerhalb von acht Jahren. Der Senat rechnet mit Kosten von zwei Milliarden Euro, die Initiative nur mit 320 Millionen.

20 000 Unterschriften werden benötigt

Am Freitag sollten die letzten Unterschriften für die offizielle Beantragung eines Volksbegehrens gesammelt werden - 20 000 müssen dafür zusammenkommen. Am kommenden Dienstag will die Initiative das Sammelergebnis bekanntgeben und die Listen dem Senat übergeben.
Radfahren in Berlin
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 10. Juni 2016 11:47 Uhr

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