Senat informiert über Bebauung des Tempelhofer Felds

Senat informiert über Bebauung des Tempelhofer Felds

Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt informiert mit einem neuen Pavillon über die umstrittenen Baupläne für das Tempelhofer Feld. «In dem aktuell laufenden Volksbegehren werden, wissentlich oder nicht, falsche Behauptungen aufgestellt», kritisierte Umweltsenator Michael Müller (SPD) am Dienstag. Es sei falsch, dass die Stadt das gesamte Feld bebauen wolle. An den Rändern sollten jedoch Wohnungen und Bildungseinrichtungen entstehen.

Tempelhofer Feld

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Die mögliche Wohnbebauung am Rand des Tempelhofer Feldes. Foto: Ole Spata/Archiv

Die Initiative «100% Tempelhofer Feld» widersprach Müller. Die Initiative habe niemals behauptet, dass das ganze Feld bebaut werden solle, erklärte das Vorstandsmitglied Felix Herzog. Jedoch gebe es Befürchtungen, dass in den nächsten zehn bis 20 Jahren weitere Teile des Feldes bebaut werden könnten.
Die Initiatoren des Volksbegehrens haben bislang nach eigenen Angaben 75 600 Unterschriften gesammelt - bis zum 13. Januar müssen es 174 000 Signaturen sein, damit über ihren Gesetzentwurf abgestimmt wird. Die Initiative will erreichen, dass das gesamte ehemalige Flughafengelände unbebaut bleibt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 26. November 2013 17:03 Uhr

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