Henkel besorgt über Einschüchterungsversuche gegen Guggenheim

Henkel besorgt über Einschüchterungsversuche gegen Guggenheim

Nach der Absage des Guggenheim-Projekts in Berlin-Kreuzberg hat Innensenator Frank Henkel (CDU) heftige Kritik an der linken Szene geäußert. «Es ist besorgniserregend, wenn einige entscheiden wollen, wer in den Kiez gehört und wer nicht», sagte Henkel am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. «Gegen Kritik ist nichts einzuwenden, aber Einschüchterungsversuche sind nicht hinnehmbar. Sie sind mit einer liberalen und toleranten Metropole unvereinbar.»

Frank Henkel

© dpa

Frank Henkel ist kein Freund der linken Szene. Foto: Stephanie Pilick

Das Guggenheim Museum hatte ursprünglich von Mai bis Juli das «BMW Guggenheim Lab» auf einer Brachfläche mit Veranstaltungen über das Leben in Großstädten veranstalten wollen. Die Betreiber sagten das Projekt jedoch ab, nachdem die Polizei vor Sachbeschädigungen und lautstarken Protesten gewarnt hatte.
Gleichzeitig äußerte der Innensenator seine Hoffnung, das Projekt an eine andere Stelle nach Berlin zu holen. Henkel nannte das Lab Zukunftsprojekt und Chance für die Hauptstadt. «In Berlin muss es Raum für Kreativität geben. Den dürfen wir uns nicht einengen lassen.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 20. März 2012 12:26 Uhr

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