Senat setzt bei Schutz kritischer Infrastruktur auf Boostern

Senat setzt bei Schutz kritischer Infrastruktur auf Boostern

Der Berliner Senat setzt beim Schutz der kritischen Infrastruktur in der Corona-Krise vor allem auf rasche und flächendeckende Booster-Impfungen für die dortigen Beschäftigten.

Franziska Giffey spricht

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Franziska Giffey, Regierende Bürgermeisterin von Berlin

Quelle: dpa
Weiterführende Informationen: Corona-Schutzimpfung
Veröffentlichung: 29. Dezember 2021
Letzte Aktualisierung: 29. Dezember 2021

«Das oberste Ziel ist jetzt, dass wir das Durchboostern der kritischen Infrastruktur erreichen», sagte Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) am Mittwoch (29. Dezember 2021) bei einem Besuch des Impfzentrums im ICC-Kongresszentrum. Die Krankenversorgung, Rettungsdienste oder Polizei - solche Dienste müssten unbedingt aufrechterhalten bleiben.

Berlin auf bis zu 30 Prozent Krankenstand in kritischen Infrastrukturen vorbereitet

Berlin könne mit einem Krankenstand von bis zu 30 Prozent in solchen Berufen umgehen, betonte Giffey. Sollte er darüber hinausgehen, brauche es auch Überlegungen, Quarantänezeiten für Beschäftigte in der kritischen Infrastruktur entsprechend zu verkürzen. Darüber sei auch in einer Sitzung des Krisenstabs der Senatsverwaltung für Gesundheit gesprochen worden, an der sie an (diesem) Mittwoch teilgenommen habe, sagte Giffey. Das Robert Koch-Institut müsse die Quarantäneregeln anpassen. Der Senat würde entsprechende Änderungen dann schnell übernehmen.

Impfquote von 80 Prozent bei Erstimpfungen im Januar angestrebt

Berlin strebt bis Ende Januar eine Quote bei Erstimpfungen von 80 Prozent an. Derzeit liegt sie laut dem aktuellen Lagebericht des Senats bei knapp 75 Prozent. An dem Besuch der Impfstation im ICC nahm auch die neue Berliner Gesundheitssenatorin Ulrike Gote (Grüne) teil. Sie verteidigte die Arbeit der Bezirke, die während der Feiertage häufig keine aktuellen Infektionszahlen an den Senat übermittelt hatten. Auch für die Zeit um den Jahreswechsel geht der Senat von einer «geringeren Test- und Meldeaktivität» aus. Die aktuellen Fallzahlen «haben somit eine begrenzte Aussagekraft».

Quelle: dpa

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