Feuerwehr und Polizei bereiten sich auf Silvester vor

Feuerwehr und Polizei bereiten sich auf Silvester vor

Ungeachtet eines Böllerverbots rechnen die Berliner Feuerwehr und die Polizei wieder mit vielen Einsätzen in der Silvesternacht.

Feuerwehr

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Wie in den Vorjahren will die Feuerwehr am letzten Tag des Jahres ab 19.00 Uhr wieder den Ausnahmezustand Silvester ausgerufen, wie die Feuerwehr am Dienstag (28. Dezember 2021) mitteilte. Demnach werde die Personalstärke unter anderem auf den Feuerwachen und in der Leitstelle erhöht. Silvester 2020 habe es allein zwischen 19.00 und 6.00 Uhr mehr als 860 Einsätze gegeben. Der Einsatzdurchschnitt pro Tag liege sonst bei 1400 Einsätzen.
Insgesamt sollen knapp 1400 Kräfte im Einsatz sein: Mehr als 700 Kräfte der Berufsfeuerwehr, über 530 ehrenamtliche Kräfte von 59 Freiwilligen Feuerwehren und knapp 100 zusätzliche Kräfte von der Bundeswehr, dem Technischen Hilfswerk und den Hilfsorganisationen. Über 340 Fahrzeuge seien besetzt. Die Personalstärke werde im Vergleich zum täglichen Regelbetrieb nahezu verdreifacht, sagte ein Sprecher.
Die Berliner Polizei will das Böllerverbot zu Silvester mit zusätzlichen Kräften durchsetzen. «Der Jahreswechsel 2021/2022 steht auch dieses Mal unter dem Zeichen von Corona und wird die Polizei Berlin zum Abschluss des Jahres noch einmal in besonderem Maße fordern», teilte die Behörde am Dienstag mit. Demnach will die Polizei im gesamten Stadtgebiet unterwegs sein. Die genaue Zahl der zusätzlichen Kräfte wurde zunächst nicht genannt. Im vergangenen Jahr waren 2900 zusätzliche Kräfte im Einsatz, darunter auch 600 Polizisten aus anderen Bundesländern.
Wie im Vorjahr gilt auch im zweiten Pandemiejahr ein striktes Verkaufsverbot von Feuerwerkskörpern. Das Verwaltungsgericht Berlin bestätigte am Montag das bundesweite Verkaufsverbot für Silvesterfeuerwerk. In Berlin gilt laut Corona-Schutzmaßnahmen an 53 Orten ein Versammlungs- und Feuerwerksverbot, zudem gilt ein Böllerverbot am Alexanderplatz, der Schöneberger Pallasstraße und vor der Haftanstalt Moabit.

Quelle: dpa

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