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Behördensprache soll mithilfe von KI vereinfacht werden
Schluss mit dem Behördendeutsch? Eine neue Software soll der Berliner Verwaltung dabei helfen, verständlicher zu kommunizieren. Was bedeutet das konkret? mehr
Ein Junge liegt auf einem Sofa und guckt auf sein Smartphone. (Archivbild)
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Welche Gewalterfahrungen Jugendliche und junge Erwachsene in Berlin machen, soll eine Online-Befragung an den Tag bringen.
Sie soll am 5. Januar 2026 starten und am 30. Januar abgeschlossen werden, wie die Landeskommission Berlin gegen Gewalt mitteilte, die die sogenannte Dunkelfeldstudie in Auftrag gegeben hat.
Das Ziel ist den Angaben zufolge, ein genaueres Bild davon zu bekommen, wie es jungen Menschen in Berlin im Alltag, zum Beispiel in Schule und Freizeit geht, welche Formen von Gewalt sie erleben oder beobachten und was sich ändern muss, damit sie sich sicherer fühlen. Die Ergebnisse der Studie sollen von der IMAP GmbH in Düsseldorf wissenschaftlich ausgewertet werden und in die Weiterentwicklung der Berliner Gewaltprävention einfließen. Die Daten sollen dazu beitragen, entsprechende Maßnahmen passgenauer und wirksamer zu gestalten.
Die Bearbeitung des Fragebogens dauert den Angaben zufolge rund 15 Minuten. Die Teilnahme ist freiwillig und anonym. Eltern, Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher oder andere Personen sollen nicht nachvollziehen können, wer was geantwortet hat. Die Antworten werden so zusammengefasst, dass einzelne Personen daraus nicht erkennbar sein sollen.