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Der seit Herbst grassierende Vogelgrippe-Ausbruch setzt sich fort. In Berlin und Brandenburg sind Wildvögel gestorben. Was man tun sollte, wenn man ein totes Tier entdeckt. mehr
Die Stromversorgung aller betroffenen Stadtteile konnte am Mittwoch, einen Tag früher als geplant, vollständig wiederhergestellt werden.
Stand: 12.01.2026, 10 Uhr
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Ursache des Stromausfalls war der Brand einer Kabelbrücke über den Teltowkanal, der mehrere Kabel zum nahegelegenen Kraftwerk Lichterfelde beschädigt habe. Die Stromversorgung aller betroffenen Stadtteile konnte einen Tag früher als geplant wiederhergestellt werden. Alle Haushalte wurden am Mittwoch (7. Januar) vollständig wieder angeschlossen.
Die Berliner Stadtreinigung (BSR) bietet ausschließlich den vom Stromausfall im Südwesten der Stadt Betroffenen ihre Hilfe an. Neben den üblichen kostenlosen Entsorgungsmöglichkeiten für Sperrmüll und Elektroaltgeräte auf dem Recyclinghof Hegauer Weg (Hegauer Weg 17, 14163 Berlin) besteht bis einschließlich 17. Januar 2026 zusätzlich die Möglichkeit, verdorbene Lebensmittel, die nicht in der Biotonne entsorgt werden können, entgeltfrei zu entsorgen.
Dieser ist in dieser Woche zu folgenden Öffnungszeiten geöffnet:
Am Samstag wurde eine zweite provisorische Hochspannungsleitung in Betrieb genommen. «Sie sichert die Stromversorgung in dem betroffenen Gebiet zusätzlich ab», teilte Stromnetz Berlin mit. Die Zuschaltung sei wie geplant ohne erneute Stromunterbrechung erfolgt. Die beiden Provisorien blieben so lange in Betrieb, bis der ursprüngliche Netzzustand wieder hergestellt sei. Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) erklärte am Freitag die Großschadenslage für beendet. Die Stromversorgung in Steglitz-Zehlendorf sei wieder stabil, teilte Spranger mit, die Voraussetzungen für eine Großschadenslage lägen daher nicht mehr vor.
Die SHK-Innung Berlin (Sanitär, Heizung, Klempner, Klima) informiert über die erneute Inbetriebnahme von Heizungen. Demnach sollten Öl- und Gasheizungen automatisch hochfahren, sofern sie nicht während des Stromausfalls entleert wurden. Wenn die Heizungen nicht starten, können Betroffene den Entstörungsknopf drücken. Wärmepumpen und Monoblock-Systeme müssen hingegen von einem Fachbetrieb wieder in Betrieb genommen werden. Die Website der Innung listet entsprechende Fachbetriebe auf.
Um Rohre, Wände, Böden und Inneneinrichtungen materialschonend zu erwärmen, sollten Heizungen nicht sofort auf die höchste Temperatur eingestellt werden. Alle Rohre müssen sorgfältig auf Störgeräusche, Geruchsauffälligkeiten und Wasserschäden überprüft werden, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. Um Schimmelbildung zu verhindern, ist regelmäßiges Stoßlüften ratsam. Elektrische Geräte sollten zudem nicht alle gleichzeitig, sondern nacheinander eingeschaltet werden. Bei Störungen elektrischer Geräte, insbesondere von Lüftungen, Durchlauferhitzern und Klimaanlagen, sowie für die erneute Programmierung von Heizungsanlagen sollten Fachbetriebe beauftragt werden.
Betroffene, die in einem der Partnerhotels des Netzwerks des visitBerlin Partnerhotels e.V. übernachtet haben, können eine Rückerstattung beantragen. Dies gilt für Kosten für Übernachtungen während des Stromausfalls bis einschließlich der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (8. Januar), sofern die Buchung bis zum 7. Januar, 14:20 Uhr erfolgte.
Eine Kostenübernahme ist nur möglich, sofern keine vorrangigen Leistungen Dritter bestehen. Vorrangig sind insbesondere Versicherungsleistungen, wie etwa aus einer Gebäudeversicherung, Hausratversicherung oder sonstigen Versicherungen, die die Kosten der Hotelunterbringung abdecken. Mit Antragstellung muss eine entsprechende Erklärung abgegeben werden.
Die Hotelrechnung kann für eine Rückerstattung gemeinsam mit einem Identitätsnachweis, einem Nachweis der Betroffenheit und der Erklärung, dass keine vorrangigen Leistungen Dritter bestehen, unter folgender E-Mailadresse eingereicht werden: stromausfall-kosten@ba-sz.berlin.de.