Die Zeitschrift aktuell

Eine Zeitschrift aus und über Berlin

Gute Leichte Sprache
Bild: Netzwerk Leichte Sprache e.V.
Illustration zweier Bücher
Bild: Lebenshilfe Bremen e.V. / Stefan Albers

Die Zeitschrift aktuell gibt es schon seit 50 Jahren.
Im Jahr 1970 ist die Zeitschrift zum ersten Mal erschienen.
Die Zeitschrift ist vom Regierenden Bürgermeister von Berlin.
Diese Zeitschrift bietet aktuelle Informationen aus Berlin.
Und sie bietet aktuelle Informationen über Berlin.
Zum Beispiel: Was passiert gerade in Berlin?

Vor ungefähr 80 Jahren war die politische Partei der
National-Sozialisten an der Macht.
Die National-Sozialisten haben viele Berliner und Berlinerinnen verfolgt.

Zeichnung: eine Frau mit Rucksack vor kaputten Häusern
Bild: Lebenshilfe Bremen e.V. / Stefan Albers

Die National-Sozialisten waren gegen viele Menschen.
Zum Beispiel gegen Menschen mit jüdischem Glauben.
Oder gegen Menschen mit einer anderen politischen Meinung.
Oder gegen Menschen mit Behinderung.
Die National-Sozialisten ließen diese Menschen verfolgen,
einsperren oder töten.
Viele Berliner und Berlinerinnen sind deswegen
aus ihrer Heimat-Stadt geflohen.
Man sagt auch: Die Menschen wurden vertrieben.

Die Zeitschrift aktuell ist für die vertriebenen Berliner und Berlinerinnen.
Viele von ihnen leben jetzt im Ausland.
Durch die Zeitschrift erfahren sie etwas über ihre alte Heimat-Stadt.
Die Zeitschrift aktuell möchte an das Berlin von früher erinnern.
Und sie möchte auch die Zukunft von Berlin zeigen.

Durch die Zeitschrift erhalten die vertriebenen Berliner und Berlinerinnen die neuesten Informationen aus ihrer Heimat-Stadt.
Und mit Hilfe von der Zeitschrift können sie vielleicht
alte Kontakte von früher wiederfinden.

Illustration: drei Computer sind verbunden, in der Mitte eine Weltkugel
Bild: Lebenshilfe Bremen e.V. / Stefan Albers

Die Zeitschrift aktuell kommt
jeden Juni und Dezember heraus.
Es gibt sie als gedrucktes Heft.
Seit Dezember 2003 gibt es die Zeitschrift aktuell
auch im Internet.

Illustration eines Vaters mit seiner Tochter
Bild: Lebenshilfe Bremen e.V. / Stefan Albers

Viele Menschen lesen die Zeitschrift aktuell.
Die Zeitschrift ist sehr beliebt.
Mittlerweile gibt es in der Zeitschrift auch englische Texte.
Das haben sich viele Leser und Leserinnen gewünscht.
Denn:
Viele der vertriebenen Berliner und Berlinerinnen
haben Kinder oder Enkel-Kinder.
Die Kinder und Enkel-Kinder wurden im Ausland geboren
und leben heute noch dort.
Sie sprechen kein Deutsch mehr.

Sie möchten aber auch gerne die Zeitschrift aktuell lesen.
Deswegen gibt es in der Zeitschrift auch englische Texte.

Zeichnung: ein Mann mit Rucksack und Koffer
Bild: Lebenshilfe Bremen e.V. / Stefan Albers

So kam es zu der Zeitschrift aktuell:
Im Jahr 1969 hat die Regierung von Berlin entschieden:
Wir wollen etwas für die vertriebenen Berliner und Berlinerinnen tun.
Wir wollen, dass sie wieder nach Berlin zu Besuch kommen können.
Dafür hat die Regierung damals einen Plan gemacht.
Dieser Plan hieß Emigranten-Programm.
Emigranten ist ein schwieriges Wort für:
Aus einem Land geflohene Menschen.
Ein Teil von diesem Plan war auch:
Die Gründung von der Zeitschrift aktuell.

Weltkugel
Bild: Lebenshilfe Bremen e.V. / Stefan Albers

Heute bekommen ungefähr 7-Tausend Menschen aus 43 Ländern
die Zeitschrift.
Viele dieser Menschen sind schon sehr alt.
Die meisten leben in Israel und in den USA.

Ende vom Text

Logo der Caritas Augsburg (CAB)
Bild: CAB - Caritas Augsburg

Übersetzung und Prüfung in Leichter Sprache:
CAB Caritas Augsburg Betriebsträger gGmbH
Fach-Zentrum für Leichte Sprache