Berlin gehört zu den größten und vielfältigsten Wissenschaftsregionen Europas und hat die dichteste universitäre und institutsgebundene Forschungslandschaft Deutschlands. Die international renommierten Hochschulen und Forschungseinrichtungen bieten Unternehmen optimale Bedingungen für Forschung und Entwicklung und sichern ein großes Potenzial an hoch qualifiziertem Personal und Führungskräften.
An vier Universitäten, sieben Hochschulen, vier Kunsthochschulen, 23 staatlich anerkannten privaten Hochschulen, 22 Technologieparks und Gründerzentren und 70 außeruniversitären Forschungsstätten lehren, forschen, arbeiten und studieren rund 200.000 Menschen aus aller Welt. Um die Position Berlins als führender Wissenschaftsstandort zu stärken und weiter auszubauen, investierte Berlin über vier Milliarden Euro in den Bildungs- und Forschungsbereich, was knapp einem Viertel des gesamten Haushalts entspricht. Über 160.000 Studenten haben sich für Berlin als Studienort entschieden (WS 2012/2013).
Die Charité – Universitätsmedizin Berlin ist die größte medizinische Fakultät Europas und eines der ältesten und traditionsreichsten Krankenhausunternehmen in Deutschland. Zu den großen nationalen Forschungsorganisationen gehören die Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft und Max-Planck-Gesellschaft, die jeweils mit mehreren Instituten vertreten sind. Daneben bestehen acht Forschungseinrichtungen von Bundesministerien.
Ein wichtiger Standortfaktor in Berlin ist zudem die enge Vernetzung von Hochschulen, Forschungsbetrieben und Wirtschaftsunternehmen. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet Berlin Sciences, das Portal der Wissenschaftsmetropole Berlin. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Akteuren zu verbessern und Innovationen zu fördern.






