Die Berliner Volkshochschulen nutzen für ihr Qualitätsmanagement das Verfahren der "Lernerorientierten Qualitätstestierung in der Weiterbildung" (LQW).
Das LQW-Modell ist im Rahmen eines Bund-Länder-Projekts speziell für Bildungseinrichtungen entwickelt worden. Obwohl es relativ neu ist, konnte es in der Fachwelt bereits große Anerkennung finden. In Deutschland und Österreich arbeiten inzwischen über 500 Bildungsträger nach diesem Modell.
Im Zentrum des Verfahrens stehen die Kursteilnehmenden. Von der Anmeldung bis zum Kursgeschehen - alle Aspekte der Arbeit werden unter der Fragestellung beleuchtet, inwieweit sie dazu geeignet sind, den Lernprozess der Teilnehmenden zu unterstützen und zu fördern. Notwendige Verbesserungen werden in die Tat umgesetzt bzw. in Angriff genommen.
Das Qualitätszertifikat ist jeweils für vier Jahre gültig, danach muss es erneuert werden. Mit der Teilnahme am LQW-Verfahren haben sich die Berliner Volkshochschulen verpflichtet, sich der Qualitätsentwicklung als fortwährender Aufgabe zu stellen.
Damit erfüllen sie auch die Anforderung des Berliner Schulgesetzes, denn nach § 123 (6) sind die Volkshochschulen verpflichtet, "geeignete Verfahren der Qualitätssicherung einschließlich regelmäßiger Selbstevaluation durchzuführen".
Weitere Informationen zum Verfahren erhalten Sie bei den Qualitätsbeauftragten der Berliner Volkshochschulen sowie auf der Website von ArtSet®
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