Informationen zum Coronavirus

Berliner Hotline für Coronavirus 03090282828

Aktuelle Informationen

Zentrale Informationen der Senatskanzlei zum Coronavirus

Hygieneregeln der VHS Reinickendorf

Hygienetipps der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in mehreren Sprachen

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus vom RKI

Webseite des Bezirksamts Reinickendorf

Hygieneplan für die Wiederaufnahme von Publikumsverkehr und
Präsenzveranstaltungen und -angeboten

I. Einleitung
Dieser Hygieneplan gilt für die Volkshochschule Reinickendorf und ist verbindliche Grundlage für die schrittweise Wiederaufnahme des Publikumsverkehrs. Er basiert auf dem „Rahmenhygienekonzept für die Wiederaufnahme des Präsenzbetriebs an den Berliner Volkshochschulen unter Pandemiebedingungen“ der Arbeitsgemeinschaft der Direktorinnen und Direktoren der Berliner Volkshochschulen.

Für die in externen Lehrstätten stattfindenden Kurse und Veranstaltungen gelten die Hygienepläne und -regeln der jeweiligen Einrichtung.

Auch im Zuge der Öffnung für Publikum, wird darauf hingewirkt, das Kommunikations- und Verwaltungsgeschehen soweit wie möglich kontaktarm (digital oder telefonisch) abzuwickeln, einschließlich Kursanmeldung und Beratung. Notwendiger Publikumsverkehr wird gesteuert, z. B. durch Wegeleitsysteme und (online oder telefonische) Terminvergaben im Vorfeld.
Alle Kursleitenden und Teilnehmer/-innen sowie alle weiteren Besucher/-innen der Volkshochschule Reinickendorf sind über die nachstehenden Regeln hinausgehalten, die Hygienehinweise der Gesundheitsbehörden und des Robert Koch-Instituts (RKI) zu beachten.

Die hier enthaltenen Informationen entsprechen dem Kenntnisstand vom 26. Mai 2020.

Der Hygieneplan wird in einer ersten Phase ab Juni 2020 bis zum Ende der Sommerferien (09.08.2020) erprobt und ggf. unter Berücksichtigung der Praxiserfahrungen und/oder durch das Inkrafttreten einer neuen SARS-Cov-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung für Berlin angepasst.

II. Allgemeine Regeln

Keinen Zutritt in die Volkshochschule Reinickendorf und in die Lehrstätten der VHS haben alle Personen, auf die eines der folgenden Merkmale zutrifft:

  • positiv auf SARS-CoV-2 getestet oder als positiv eingestuft bis zum Nachweis eines negativen Tests,
  • vom Gesundheitsamt aus anderen Gründen (z. B. als Kontaktperson Kat. I) angeordnete Quarantäne.

Kursteilnehmer/-innen und Kursleitenden wird dringend empfohlen, bei nicht abgeklärten Symptomen, die mit SARS-CoV-2 in Verbindung stehen könnten, wie z. B. eine Atemwegser-krankung, Fieber oder Geschmacks-/Geruchs-verlust, nicht am Unterricht teilzunehmen bzw. nicht zu unterrichten.

Die Mitarbeiter/-innen der Volkshochschule sind berechtigt, Kursleitenden mit Symptomen einer Atemwegserkrankung das weitere Unterrichten zu untersagen sowie Teilnehmer/-innen mit solchen Symptomen von der weiteren Teilnahme am Unterricht auszuschließen. Zum Ausschluss von Teilnehmer/-innen sind auch Kursleitende berechtigt und angehalten, nach Möglichkeit in Abstimmung mit zuständigen Mitarbeiter/-innen der Volkshochschule.

Das Betreten der VHS-Lehrstätten ist auf Mitarbeiter/-innen, Kursleitende sowie Teilnehmer/-innen sowie Personen mit Termin z.B. für eine Anmeldung oder Beratung begrenzt mit Ausnahme von Menschen mit Einschränkungen, die Begleitpersonen benötigen.

Der Aufenthalt in den Gebäuden ist auf den notwendigen Zeitraum (z. B. auf die Teilnahme des Kurses) beschränkt. Das Gebäude ist nach Kursende oder Beendigung des Termins zügig zu verlassen.

Der Eingang der VHS-Geschäftsstelle, Am Borsigturm 6, 13507 Berlin, wird mit Beginn der Öffnung für Beratungen sowie in der Anfangsphase von Kursen (Beginn Sommerprogramm, Semesterbeginn und ggf. nach den Herbstferien) personell beaufsichtigt, um den Zugang und die Einhaltung von Abstandsregeln zu kontrollieren.

In den Eingangsbereichen der Gebäude werden die Besucher/-innen auf die Einhaltung der Abstandsregeln und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sowie auf die allgemeinen und besonderen Hygieneregeln hingewiesen. Über die Hygiene- und allgemeinen Regeln wird auf der Internetseite www.vhs-reinickendorf.de informiert.

III. Persönliche Hygiene

In allen Verkehrsflächen der Gebäude muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Das gilt für Besucher/-innen, Kursteilnehmer/-innen, Kursleitende und Mitarbeiter/-innen.

In den Unterrichtsräumen kann die Mund-Nasen-Bedeckung abgenommen werden, sofern die Personen sich an ihren Sitzplätzen aufhalten. Beim Betreten und Verlassen des Kursraumes ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Teilnehmer/-innen und Kursleitende werden vorab auf die Maskenpflicht sowie auf die richtige Handhabung einer Mund-Nasen-Bedeckungen (sonst Erhöhung des Ansteckungsrisikos) hingewiesen.

Im gesamten Gebäude und während des Unterrichts, einschließlich der Sanitäranlagen, ist ein Abstand von mindestens 1,5 m einzuhalten. Sofern der Mindestabstand nicht gehalten werden kann, ist die Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Berührungen, Umarmungen und Händeschütteln sind zu unterlassen; Ansprachen mit geringem Abstand zu vermeiden.

Die Hände sollten regelmäßig und sorgfältig mindestens 20-30 Sekunden mit Flüssigseife und Einmalhandtüchern gereinigt werden. Spender zur Händedesinfektion stehen auf den Fluren und in den Toiletten zur Verfügung.

Ferner ist zu beachten:

  • Mit den Händen nicht in das Gesicht fassen (v. a. keine Schleimhäute berühren).
  • Öffentlich zugängliche Gegenstände wie Türklinken oder Fahrstuhlknöpfe möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen (Ellbogen etc. nutzen).
  • Die Husten- und Niesetikette einhalten: Husten und Niesen in die Armbeuge.
  • Kein Verzehr von Lebensmitteln in Fluren und anderen Verkehrsbereichen.

Die Hygieneregeln werden durch Aushänge in den VHS-eigenen Lehrstätten anschaulich und bekannt gemacht.

Die persönlichen Hygieneregeln gelten für alle Lehrstätten, auch externe sowie sind diese bei VHS-Kursen im Freien (z. B. Stadtführungen) zu beachten.

IV. Gebäude- und Raumhygiene

Die Reinigung der Einrichtung durch die Reinigungskräfte muss täglich erfolgen. Folgende Areale sind besonders gründlich zu reinigen oder zu desinfizieren:

  • Sanitärräume
  • Türklinken und Griffe (z. B. Schubladen- und Fenstergriffe) sowie Umgriffe der Türen
  • Tische, Stühle
  • Treppen- & Handläufe
  • Lichtschalter

1. Gebäude:

Für alle eigenen Lehrstätten (HaB, LaS, Frohnau und Hermsdorf) gibt es Markierungen und Aushänge, um im Eingangsbereich und ggf. in Fluren und Sanitärbereichen auf die Einhaltung der Abstände hinzuweisen. Für die Lehrstätte und VHS-Geschäftsstelle in den Hallen am Borsigturm gibt es ein eigenes Wegeleitsystem; bei den Lehrstätten am Schäfersee, Frohnau und Hermsdorf ist die Trennung von Ein- und Ausgang räumlich nicht möglich. Hier wird verstärkt auf die Einhaltung der Abstände und die Masken-Pflicht hingewiesen. Für die Lehrstätte im Fontane-Haus gilt das Wegeleitsystem und der Hygieneplan des Fachbereichs Spielstätten.

Das Wegeleitsystem in der Lehrstätte in den Hallen am Borsigturm ist ausgeschildert bzw. mit Absperrband gekennzeichnet. Der Zutritt zu kleinen Räumen oder engen Verkehrsflächen wird immer nur einer Person gewährt. Dies gilt ausdrücklich auch für Sanitärräume. Aufenthalts- und Sozialräume sind geschlossen.

Wegeleitsystem Hallen am Borsigturm:
Die Lehrstätte und VHS-Geschäftsstelle in den Hallen am Borsigturm hat ein eigenes Wegleitsystem, das vor und in dem Gebäude ausgeschildert bzw. mit Absperrband gekennzeichnet ist.

Die Lehrstätte und VHS-Geschäftsstelle in den Hallen am Borsigturm wird durch das Gebäude Am Borsigturm 6 betreten. Auf der 3. Etage wird bei Nutzung des rechten Flures (z. B. für die Deutschberatung) über die Hausnr. 4 verlassen; bei Nutzung des linken Flures dient die Hausnr. 8/10 als Ausgang.

Die Nutzung des Fahrstuhls sollte nach Möglichkeit nur einzeln benutzt werden und vorwiegend für mobilitätseingeschränkte Personen zur Verfügung stehen.

In den Service- und Beratungsbüros gibt es Husten-/Spuckschutzwände.
Alle Räume (Kursräume, Flure, Büros) werden mehrmals täglich gründlich gelüftet (Stoßlüftung, Querlüftung). Türen werden nach Möglichkeit offengehalten.

2. Kursräume (für alle Lehrstätten):

Tische/Bestuhlung in Unterrichtsräumen:
Es muss mindestens 1,5 Meter Abstand zwischen allen Plätzen gegeben sein; die Teilneh-menden sitzen an Einzeltischen. Die Sitzordnung ist frontal auszurichten; für Fachräume (z. B. im Bereich Kunst u. Gestalten) können andere Anordnungen vorgenommen werden, die die AbstandsKriterien erfüllen.

Rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn werden die Kursräume geöffnet, um Ansammlungen vor den Räumen zu vermeiden und um zu lüften. Morgens werden die Kursräume spätestens 30 Minuten vor Beginn des ersten Kurses durch das VHS-Personal geöffnet.

Alle Kursräume werden mehrmals täglich gelüftet (Stoßlüftung, Querlüftung): vor Kursbeginn, in den Pausen und am bzw. frühzeitig vor dem Ende des Kurses.

Jacken und Mäntel sind von Teilnehmer/-innen an ihrem Sitzplatz zu halten (Vermeidung von Kontakt der Kleidung mehrerer Personen und von Verletzung der Abstandsregelungen an den Garderoben). Tische, ggf. Stuhlarmlehnen sowie Türklinken werden nach jedem Kurstermin durch die Kursleitung gereinigt bzw. desinfiziert. Dafür werden geeignete Reinigungs- bzw. Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt. Der Unterricht endet frühzeitig genug, um die Raumhygiene zu gewährleisten. Die Kursleitungen erhalten einen Handzettel mit Hinweisen zur Beachtung der Kursraumhygiene.

3. Fachräume / Programmspezifische Vorgaben:

Fachspezifische Hygienekonzepte für Bewegungs- und Kochangebote sind abhängig von der geltenden SARS-Cov-2-Eindämmungsmaßnahmen-verordnung für Berlin; bis zum 5. Juni 2020 sind diese als Präsenzkurse nicht gestattet.

Computertastaturen und –mäuse im EDV-Raum sind durch die Lehrkraft nach jedem Kurster-min zu reinigen / zu desinfizieren.

Führungen und Spaziergänge u. ä. VHS-Angebote im Freien können nur unter Einhaltung der Abstands- und Hygienevorgaben durchgeführt werden.

V. Angebots- und Personalplanung

Für die Räume wird jeweils eine max. Belegungszahl festgelegt, abhängig von der Raumgröße und Nutzungsart.

Kursbeginn und –ende sowie Pausen sind nach Möglichkeit mit zeitlicher Staffelung (zeitversetzt) zu planen, um Personenansammlungen in Fluren, auf Treppen und in den Räumen zu vermeiden bzw. auf ein Minimum zu reduzieren.

Zwischen den Kursen sollten Pufferzeiten von 10 bis 30 Minuten sein, um ausreichend lüften zu können und das Einhalten von Abstandsgebot und eine Trennung von Teilnehmergruppen zu ermöglichen.

Für alle Kursangebote ist jeweils von den Programmbereichsleitungen zu prüfen, ob sie unter Einhaltung der in der jeweils aktuellen Eindämmungsmaßnahmenverordnung festgelegten Distanz- und Hygieneregeln durchgeführt werden können (siehe auch VII.). Die
Kurskonzepte sind pandemiebezogen zu überprüfen und ggf. zu modifizieren. Sie sind von den Kursleitungen zur Abstimmung und Bestätigung vorzulegen.
Alternative Kursformate u. –orte werden geprüft:

  • Angebote im Freien durchführen
  • Wo kann man ggf. auf andere Räume oder Termine ausweichen?
  • Gruppe aufteilen und in verschiedenen Räumen zeitgleich oder abwechselnd (wöchentlich rotierend oder im Schichtbetrieb) unterrichten.
  • Einbindung/Aufbau digitaler Vermittlungsformen (blended learning, Online-Kurs).

Für Bewegungskurse und Angebote im Bereich Kochen/Ernährung sind gesonderte Regelungen zu treffen (siehe VII.).

Bei Nutzung externer Räume (Schulen, Stadtteilzentren, andere Kooperationspartner) wird die Maßnahmenumsetzung rechtzeitig abgestimmt.

VI. Unterrichtsgestaltung

Es ist darauf zu achten, dass die Anwesenheit der Teilnehmer/-innen in den Teilnahmelisten mit Angabe der benutzten Räumlichkeiten korrekt dokumentiert wird, um ggf. Infektionsketten nachverfolgen zu können.
Kontaktlose Umgangs- und Sozialformen: Auf jeglichen Körperkontakt (wie Händeschütteln oder etwa bei Hilfestellungen/Korrekturen im Unterricht) ist zu verzichten. Partner- und Kleingruppenarbeit ist nur unter Einhaltung der Abstandsregel gestattet.

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auch im Kurs wird empfohlen, falls dies im Kursablauf möglich ist; dabei ist auf den richtigen Umgang mit Masken zu achten.

Die gemeinsame Nutzung und der Austausch von Arbeits- und Unterrichts-mitteln, Sportgeräten, Werkzeugen, Maschinen, Hilfsmitteln und Materialien sollte vermieden werden; wenn sich eine gemeinsame Nutzung nicht vermeiden lässt, sind möglichst Einmalhandschuhe zu tragen.

Ein Aufeinandertreffen und die Durchmischung mit anderen Gruppen (z. B. in Pausen) sollte vermieden werden.

VII. Besonderheiten für bestimmte Angebotsbereiche

Die Entscheidung, ob Bewegungs- und Kochangebote unter Einhaltung der Distanz- und Hy-gieneregeln durchgeführt werden können, hängt von der Verordnung für den Zeitraum der Wiederaufnahme von Präsenzkursen ab.
Laut SARS-Cov-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung vom 7. Mai 2020 „(sind) Bildungs-angebote, die das gemeinsame Sporttreiben sowie die gemeinsame Zubereitung oder den gemeinsamen Verzehr von Lebensmitteln beinhalten, nicht zugelassen“ (tritt mit Ablauf des 5. Juni 2020 außer Kraft). [Vgl. 4. Teil § 12 (6)]

Für Bewegungskurse empfehlen sich bei Durchführung noch strengere Anforderungen:

  • Einhalten des Mindestabstandes bei allen Bewegungsanteilen
  • keine Partnerübungen bzw. keine Übungseinheiten mit Kontakt durchführen,
  • Korrekturen nicht mit Kontakt durchführen
  • Mitbringen eigener Matten und Handtücher,
  • Umkleiden und Duschen zu Hause,
  • häufigeres Durchlüften,
  • Übungsmaterialien nicht teilen
  • in den Kursräumen Desinfektionsmittel für Kursmaterialien vorhalten.

Kontaktintensive Angebote, wie z. B. Kreis- und Gruppen-Tanzkurse, werden zurzeit nicht durchgeführt werden können. Paartanz- oder Massagekurse können nur für Paare angeboten werden, die gemäß gültiger Eindämmungs-maßnahmenverordnung keinen Abstand halten müssen.

Alle Angebote, die mit einer deutlich erhöhten Aerosolproduktion einher-gehen, insbesondere in geschlossenen Räumen (z. B. Gesang, Theater, Rhetorik, Zumba) sind einer besonderen Prüfung zu unterziehen und ggf. zu vermeiden.

(Stand: 29.05.2020)