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Autogenes Training

Das Autogene Training ist eine der bekanntesten Methoden zur Selbstentspannung. Der Begriff autogen (griechisch: autos = selbst, genos = erzeugen) verdeutlicht das wesentliche Merkmal der Methode, nämlich die Selbstbeeinflussung des/der Übenden.

Das Autogene Training basiert auf sechs Grundübungen, die stufenweise, in festgelegter Reihenfolge durchgeführt werden. Das sind: die Schwere-, Wärme-, Herz-, Atem-, Bauch- und Kopfübung.
Der/die Übende spricht dabei in Gedanken Sätze wie z.B.: „Meine rechte Hand ist schwer. Meine rechte Hand ist warm. Mein Herz schlägt ruhig und gleichmäßig. Mein Atem ist ruhig und gleichmäßig.“
Jede autogene Übung wird durch ein „Zurücknehmen“ beendet.
Die Übungen werden im Liegen oder im Sitzen ausgeführt.

Durch die intensive Vorstellung von Körperempfindungen mit Hilfe der Selbstbeeinflussungsformeln werden reale körperliche Vorgänge ausgelöst. Spannungen werden abgebaut, ein angenehmes Gefühl von Schwere und Wärme in den Gliedern oder im ganzen Körper stellt sich ein und führt zu tiefer Entspannung.
Langfristig können die Übungen dauerhafte innere Ruhe und Gelassenheit bewirken. Da die Übungen aufeinander aufbauen, ist eine regelmäßige Teilnahme am Kurs erforderlich.
Für anhaltenden Erfolg wird empfohlen, zwischen den Kursterminen zuhause zwei bis dreimal täglich fünf Minuten lang zu trainieren.
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Teilnahmevoraussetzungen

Das Autogene Training ist - ohne Altersbegrenzung - für alle Menschen geeignet. Menschen mit Depressionen, Angstzuständen oder Psychosen können am Autogenen Training nicht teilnehmen.
Wichtig ist das Tragen bequemer Kleidung, die den Körper nicht einengt. Eine leichte Decke kann das Wohlbefinden steigern.