Evaluation von Fortbildung im europäischen Austausch

03.10.2017

Am 2. und 3. Oktober 2017 diskutierten Mitglieder des europäischen SCEPSTA -Netzwerks (“Standing Conference of European Public Service Training Agencies”), dem die VAk seit einigen Jahren angehört, in Dublin die Herausforderungen, denen sich öffentliche Bildungsdienstleister bei der Evaluation von Qualifizierungsmaßnahmen stellen.

Best-Practice-Erfahrungen aus unterschiedlichen europäischen Ländern und den verschiedensten Verwaltungseinheiten wurden vorgestellt und in Workshops ausgetauscht.

Besonders beeindruckend waren Beispiele aus Bosnien und Herzegowina, wo auf kommunaler Ebene mit externen Mitteln längere Maßnahmen (zum einen eine Fortbildung zum Projektmanagement, zum anderen eine „Train-the-Trainer-Ausbildung“) umfassend evaluiert wurden: von der Zufriedenheitsebene der Teilnehmer*innen über die Anwendung im Arbeitsfeld bis hin zum “Return on Investment“.

Rahmenbedingungen und auch die schwer umzusetzende Einbeziehung von Vorgesetzten der zur Fortbildung entsendeten Teilnehmer*innen betrachteten alle Anwesenden als besondere Herausforderung für die Evaluation des Lerntransfers.

Dieser Austausch auf europäischer Arbeitsebene ermöglicht der VAk auf der einen Seite eine Überprüfung des eigenen Handelns und gibt Impulse für neue Verfahren, auf der anderen Seite können die Partnereinrichtungen von den vielfältigen Erfahrungen profitieren, die die VAk einbringen kann.

Mitgliedschaften der VAk in internationalen Netzwerken

SCEPSTA Dublin 2017
Bild: Verwaltungsakademie Berlin