Hydrogeologie

Worum geht es?

Hydrogeologischer Schnitt durch Berlin
Bild: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Die Hydrogeologie ist die Wissenschaft vom Wasser in der Erdkruste, wobei Wechselwirkungen mit oberirdischen Einflüssen bestehen. Sie ist eine angewandte Disziplin der geologischen Wissenschaften. Forschungsgegenstände sind das Grundwasser und alle Faktoren, die Einfluss auf das Grundwasser haben. Die Hydrologie als angrenzender Forschungsbereich befasst sich mit dem oberirdischem Wasser.

In Berlin sind die Grundwasservorkommen im Stadtgebiet die wichtigste Quelle des Trinkwassers und des größten Teil des Betriebswassers. Ihre Sicherung gehört zur Daseinsvorsorge des Menschen. Dazu dienen u.a.

  • Ermittlung der Grundwasservorräte und -beschaffenheit
  • die Grundwassererschließung
  • der Grundwasserschutz.

Weiterhin sind hydrogeologische Untersuchungen vielfach Grundlage wasserrechtlicher Entscheidungen.

Wegen der komplizierten hydrogeologischen Situation verursachen die oberflächennahen Grundwasservorkommen sowohl auf den Hochflächen des Barnim und des Teltow mit ihren teilweise schwebenden Grundwässern als auch im Urstromtal immer wieder Probleme mit Vernässungsschäden.

Wie in allen Industriegebieten sind in Berlin zahlreiche Boden- und Grundwasserkontaminationen bekannt, die sich nur bei genauer Kenntnis der hydrogeologischen Situation sanieren lassen.

Weitere Grundwassernutzungen in Berlin sind der Wärmeentzug und die Wärmespeicherung. Informationen zur Geothermie finden Sie bei den Ausführungen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt zu erneuerbaren Energien.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt informiert ausführlich zum Thema Hydrogeologie.

Ansprechpersonen Landesverwaltung

Weiterführende Informationen

Informationen zur Geothermie finden Sie im Portal Geothermie