Im Folgenden werden einige Begriffe näher erklärt, deren Kenntnis zum besseren Verständnis der Thematik, insbesondere der in den Rechtsvorschriften als bekannt vorausgesetzten technischen Zusammenhänge, hilfreich ist.
Im Folgenden werden einige Begriffe näher erklärt, deren Kenntnis zum besseren Verständnis der Thematik, insbesondere der in den Rechtsvorschriften als bekannt vorausgesetzten technischen Zusammenhänge, hilfreich ist.
Schalldämmung ist die Behinderung der Schallausbreitung durch Trennflächen. Die Schalldämmung einer Trennwand nimmt mit deren Flächengewicht zu: dicke, schwere Wände dämmen den Schall besser als leichte, dünne Wände. Im Entstehungsraum der Schallenergie kann es infolge der Dämmung zu einer Erhöhung des Schallpegels kommen. Es sind dann unter Umständen zugleich Maßnahmen zur Schalldämpfung zweckmäßig.
Schalldämpfung ist die Absorption von Schallenergie durch Umwandlung in Wärme, z.B. an porösen Oberflächen. Stoffe mit großer spezifischer Oberfläche (z.B. Mineralwolle, faserige Strukturen) haben ein hohes "Schluckvermögen"; Stoffe mit dichter, harter Oberfläche (z.B. Betonwände, Kacheln) haben ein geringes Schallschluckvermögen.
Die Beurteilung einer Lärmquelle soll der subjektiven Empfindung des menschlichen Ohres nahe kommen. Man misst deswegen den so genannten A-bewerteten Schalldruckpegel, ausgedrückt in Dezibel(A) oder kurz dB(A). Die bewertete Messung berücksichtigt die frequenzabhängige Schallempfindung des Ohres. Der Schalldruckpegel nimmt mit der Vergrößerung der Entfernung zwischen Schallquelle und Immissionsort (Ort an dem eine Störung durch Lärm auftritt) erheblich ab.
Als Faustregel kann man sagen, dass bei ungehinderter Schallausbreitung im Freien mit der Verdoppelung der Entfernung der Schalldruckpegel für nahezu punktförmige Schallquellen wie z.B. Lautsprecher, Maschinen oder Abluftaustritte etwa um 6 dB, für eher linienförmige Schallquellen wie z.B. Straßen, Schienenwege oder längere Förderanlagen etwa um 3 dB abnimmt. In geschlossenen Räumen gilt diese Regel nicht ohne weiteres. Eine Zunahme des Schalldruckpegels um 10 dB entspricht etwa der Verdoppelung der Lautstärkewahrnehmung.
Die Grafik zeigt zur Veranschaulichung eine grobe Übersicht zu den möglichen Immissionen durch verschiedene Geräuschquellen.
Baustellen und Großveranstaltungen
