Häufig gestellte Fragen zur Markenstrategie für Berlin
Was ist eine Marke?
Eine Marke ist ein emotionales Beziehungsversprechen zu einem Produkt, einem Menschen oder einer Stadt. Jeder Mensch hat eine emotionale Beziehung zu Berlin, diese gilt es auszudrücken.
Wozu eine Dachmarke für Berlin?
Eine Dachmarke vereinheitlicht die Kommunikation über die Stadt. Alle Kampagnen, Initiativen und Projekte in Berlin können sich unter dem Dach einer gemeinsamen Marke zusammenfinden. Dies stärkt die gemeinsame Kommunikation für Berlin „Eine für alle – Alle für Eine“ – dies könnte sprichwörtlich das Motto einer Dachmarke sein.
Was ist eine Markenstrategie?
Berlin soll zu einer starken Metropole in Europa ausgebaut werden. Eine Markenstrategie für Berlin hilft der Stadt, sich positiv im Konzert der europäischen Metropolen zu positionieren. Die Markenstrategie definiert dabei die Positionierung zum Wettbewerb.
Wie sind die weiteren Schritte der Markenstrategie?
Am 11. März 2008 hat der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit den Startschuss für die neu Kampagne „be berlin“ geben. Im Jahr 2008 richtet sich die Kampagne an die Berlinerinnen und Berliner. In einem ersten Schritt wird dabei die Bevölkerung angesprochen, sich für einen positiven Wandel der Stadt einzubringen. Ab dem Jahr 2009 folgen Zielgruppenkampagnen. Damit sollen internationale Investoren für eine nachhaltige Wirtschafts- und Arbeitsplatzentwicklung gewonnen werden. Das Gesamtprojekt „Markenstrategie für Berlin“ ist langfristig, mindestens aber bis 2011, angelegt.
Warum ist Berlin die Stadt des Wandels?
Berlin ist ein Ort permanenten Wandels, der es jedem ermöglicht, einen großen Sprung nach vorn zu tun und etwas Neues zu entwickeln. Dieser Wandel ist echt, nicht inszeniert, spontan wie evolutionär und findet auf allen Ebenen statt. Im Kleinen wie im Großen, in Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft.
Was bringt der Wandel?
Die Strategie verdeutlicht, das Berlin eine Stadt im ewigen Werden ist und dieses Werden allen Menschen Chancen bieten kann, sie für sich oder für andere zu nutzen. Wer Berlin aufsucht, sucht Herausforderungen, Inspirationen, Veränderung und lebendige Impulse. Und das ist ein Prozess, kein fertiges Ergebnis. Die Diskussion um die Rütli-Schule oder das Holocaust-Mahnmal haben einen positiven Wandel ausgelöst! Sie verändern etwas. Im Konkreten wie in den Köpfen.
Schränkt dieser Prozess nicht die Vielfalt Berlins ein?
Nein, wir wollen das Profil Berlins schärfen und nicht glätten. Erst wenn wir unsere Energien zielgerichteter einsetzen, können wir das ganze Kreativpotenzial dieser Stadt nutzen. Mit einer gemeinsamen Dachmarke können alle Akteure der Stadt sich und ihre Initiativen besser und einheitlicher kommunizieren.
Ist die Markenstrategie eine Kampagne von oben?
Nein, denn eine Corporate Identity mit Berlin muss aus der Bevölkerung selbst kommen, man kann sie nicht aufsetzen. Alle Berlinerinnen und Berliner sind aufgerufen, an einem positiven Wandel der Stadt mitzuarbeiten.
Was ist an Wandel neu?
Nichts. Er ist nur ein Bekenntnis zum Kern der Marke Berlin. Vorhandenes wird gestärkt – das einzigartige Erfolgsmuster dieser Stadt. Berlin stellt jetzt einen Rahmen für alle Menschen und Initiativen der Stadt.
Wer gestaltet den Wandel unserer Stadt?
Berlins Erfolgsgeheimnis sind seine Menschen. Die Bürgerinnen und Bürger sind die wahren Helden der Marke Berlin. Sie nutzen die Freiheit dieser Stadt und verändern sich und ihre Umwelt jeden Tag. Ihre Persönlichkeiten sind es, die diese Stadt so spannend und einzigartig machen. Ihre Erfolgsgeschichten sind es, die unserer Meinung nach zu wenig Gehör bekommen – bei Investoren, bei Touristen als auch bei den Berlinern und Unternehmen selbst.
Welche Ziele gibt es?
Das wichtigste: Die Strategie will alle mitnehmen in eine Richtung, die Energie freisetzt und somit den Rahmen für eine Bewegung gibt, die neue Kreativität fordert und fördert. Alle sollen an der Entwicklung der Stadt mitarbeiten – im Großen wie im Kleinen.
Wozu ein BerlinBoard?
Das BerlinBoard „steht“ für die Markenstrategie und unterstützt ihre Umsetzung. Hier werden Leitvorstellungen für einen positiven Wandel der Stadt kontrovers diskutiert. Gemeinsam mit dem Senat werden Fortschrittsprojekte für eine Zukunft der Stadt angestoßen. Das BerlinBoard ist ein überparteiliches Gremium von Persönlichkeiten, die sich für Berlin einsetzen wollen. Es ist kein Schattenkabinett sondern eine Initiative für eine positive Zukunft Berlins.
Warum wird nicht gleich eine fertige Kampagne präsentiert?
Genauso wie Berlin eine Stadt im ewigen Werden ist, ist auch die Markenstrategie ein Prozess. Zuerst gilt es die Akteure der Stadt und ihre Bewohnerinnen und Bewohner zur Mitarbeit anzuregen. Andernfalls wird die Strategie keine Akzeptanz erhalten. Berlin – und auch die Markenstrategie – lernt im Vorwärtsgehen.
Sind die Themen und Projekte der Markenstrategie schon festgelegt?
Nein, das ist auch nicht das Ziel. Alle Ideen für einen positiven Wandel der Stadt sollen diskutiert und geprüft werden. Das BerlinBoard prämiert die besten Ideen und treibt ihre Umsetzung voran. Berlins Attraktivität lebt von seiner Vielfältigkeit und Kreativität – auf vielen unterschiedlichen Feldern. Denn es sind die Menschen, die diese Stadt und ihren Wandel ausmachen.