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Corona-Regelungen für Bibliotheken

Der Berliner Senat hat am 17. August 2021 die Vierte Änderungsverordnung der Dritten SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (VO): beschlossen. Diese Verordnung ist am 20. August 2021 in Kraft getreten.

Für die Kultureinrichtungen im Land Berlin gilt das Hygienerahmenkonzept. Zum kompletten Hygienerahmenkonzept hier. Für Bibliotheken gilt Folgendes.

VI. Bibliotheken

Zusätzlich zu den unter II. aufgeführten Allgemeinen Schutz- und Hygienevorgaben gelten hier folgende Regeln:

• Die Bibliotheken sollen standortbezogene, individuelle Hygienekonzepte erstellen und sichtbar in ihren Räumlichkeiten veröffentlichen.
Das Tragen einer medizinischen Maske ist Pflicht für alle Besucher*innen ab 6 Jahren (§ 29 Abs. 3 VO) sowie für Mitarbeiter*innen (§ 21 Abs. 3 VO). Im Freien besteht keine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske, wenn der Mindestabstand zu anderen Besucher*innen jederzeit sicher eingehalten werden kann.
Die 3G-Regel für Besucher*innen besteht nicht, soweit der Bibliotheksbetrieb in einem vorwiegend fließendem Besucherverkehr organisiert ist (insb. öffentliche Bibliotheken).
• Für die Steuerung des Zutritts und zur Sicherung des Mindestabstands im Innenraum gilt eine maximale Anzahl von Besucher*innen, die sich aus dem Richtwert von maximal einer Person je 5 qm errechnet. Die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern soll beständig durchgesetzt werden.
• Steuerung des Zugangs- und Warteschlangenmanagements (Besucher*innenzählungen, Abstandsmarkierungen an den Verbuchungs- und Rückgabeautomaten sowie Tresen.
• Erarbeitung und Umsetzung eines Lüftungskonzepts (s. II.).
• Bereitstellung von Desinfektionsmitteln für Besucher*innen und Mitarbeiter*innen.
• Regelmäßige Desinfektion der OPAC–Plätze.
Einzelplätze und Einzelübungsräume (Musik u.a.) dürfen genutzt werden. (Die Bestuhlung und Anordnung der zulässigen Einzelplätze ist so vorzunehmen, dass ein Mindestabstand zwischen den Personen von 1,5 Metern eingehalten wird oder ein ausreichender Infektionsschutz durch andere Schutzmaßnahmen oder Schutzvorrichtungen […] gewährleistet werden kann. Für Einzelübungsräume, insbesondere in denen Gesang/ Blasinstrumente geübt werden, ist ein Lüftungsregime vor und nach Nutzung festzulegen und zu kontrollieren.
• Darüberhinausgehende Aufenthaltsgelegenheiten für mehr als eine Person im Innenraum, bei denen der Mindestabstand zwischen den Personen nicht durchgängig eingehalten werden kann, sind weiterhin nicht zulässig.

Veranstaltungen

wie Lesungen, Programmarbeit, Führungen etc. sind unter den Maßgaben für Veranstaltungen möglich. Hier gilt (vgl. Abschnitt III. im HRK):

Kurz gefasst – es gilt bei unseren Veranstaltungen:
  • Maskenpflicht in der gesamten Bibliothek
  • Veranstaltungsraum/abgetrennter Musikbereich: feste Sitzplätze im 1,5-m-Abstand können ohne Maske genutzt * werden. 3-G-Nachweis (geimpft, getestet oder genesen) ist erforderlich
  • Beratungen 1:1 im Eingangsbereich, Trennschutz, Maske, kein 3-G-Nachweis
  • Vorlesestunden im freien Bereich: mit Maske für alle ab 6, kein 3-G-Nachweis

Im Einzelnen:
3G-Regel: An Veranstaltungen in geschlossenen Räumen und im Freien bei mehr als 100 zeitgleich anwesenden Personen dürfen nach § 11 Abs. 8 der VO nur Personen teilnehmen oder mitwirken, die geimpft, genesen (nach § 8 VO) oder negativ getestet (nach § 6 VO) sind. (Ausnahmen: Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr, Schüler*innen, die Schulen im Sinne des Berliner Schulgesetzes einschließlich der Einrichtungen des Zweiten Bildungsweges besuchen – Nachweis erforderlich)
Personenzahl: In geschlossenen Räumen gilt die maximale Personenzahl von bis zu 1.000 Personen (ohne maschinelle Lüftung) bzw. bis 2.000 Personen (mit maschineller Lüftung) […] , im Freien: bis 2.000 Personen.
Maske: Eine medizinische Maske ist Pflicht für alle Teilnehmenden, sofern diese sich nicht an ihrem eigenen fest zugewiesenen Platz aufhalten (§ 11 Abs. 5 VO) oder der 1,5-m-Mindestabstand unterschritten wird
Plan: Es ist ein präziser Sitz- und Raumnutzungsplan für Besucher*innen zu erstellen.
Bewegungsrichtung. Sie muss beim Betreten und Verlassen geregelt […] werden, vorzugsweise sind verschiedene Ein- und Ausgänge zu öffnen.
Dauer: Veranstaltungen sollen inklusive möglicher Pausen nicht länger als 90 Minuten dauern, bzw. nach 90 Minuten sollte es eine längere Lüftungspause geben.
Lüftung: Die Räume müssen regelmäßig intensiv gelüftet werden. Während der Pausen sollen die Türen zum Veranstaltungsraum geöffnet bleiben. Vor und nach der Veranstaltung sowie in den Pausen erfolgt eine Querlüftung durch geöffnete Fenster und Türen über mindestens 10 Minuten.
Kontaktnachverfolgung: Die Veranstalter müssen Daten von Besucher*innen registrieren.
Regeln: Die Einhaltung ist durch geschultes Personal vor Ort zu sicherzustellen.
Für Angebote der Kulturellen Bildung außerhalb von Schulen und Kitas gelten die Maßgaben für Kulturveranstaltungen (§ 11 VO und Abschnitt III./VIII des HRK), wobei bei Schulklassen und Kita-Gruppen die Abweichung vom Mindestabstand innerhalb der entsprechenden Gruppe zulässig ist. Es gilt die 3-G-Regel (Ausnahme: Sch+üler*innen und Kinder bis 6 Jahren)