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Bilder der Humboldt-Bibliothek (Tegel)

Die Architektur der Humboldt-Bibliothek in Bildern

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Postmoderne zum Wohlfühlen

Im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) 1984 – 1987 am Tegeler Hafen geplant und 1989 eröffnet, ist mit der Humboldt-Bibliothek ein architektonisch besonders einprägsamer Ort entstanden: Ein langgestrecktes Gebäude, von außen klassizistisch und zurückhaltend, das im Inneren ein beeindruckendes Raumerlebnis bietet:

Den Raum, den wir um uns fühlen, die Formen, die wir um uns sehen und die Art, wir wir uns durch Gebäude bewegen, sollte der Erinnerung des Menschen dabei behilflich sein, Verbindungen zwischen Raum und Zeit wiederherzustellen.
Charles Moore

Gedenktafel Architekt Charles Willard Moore
Bild: OTFW CC-BY-SA-3.0 (wikimedia)

Ganz im Sinne des Architekten Charles Moore zieht die Architektur die Menschen an, weckt Erinnerungen an bereits erlebte und gesehene Bauten und schafft Freiräume für die Fantasie. Die eingebauten Bücherwände über zwei Etagen erinnern an barocke Klosterbibliotheken, und die großzügige dreischiffige Halle fordert verschiedene Vergleiche heraus, vom Sakralbau bis zur Industriearchitektur.

Das Gebäude und seine Nutzung

Cover: Broschüre 1989-2014 25 Jahre Humboldt-Bibliothek

Die Bibliothek mit ihrem vielfältigen Medienangebot ist ein kultureller Treffpunkt, denn Moores Architektur bietet den idealen Rahmen für Ausstellungen, Lesungen, Konzerte und Preisverleihungen.

Die zahlreichen Fachbesucher und Architektengruppen aus dem In- und Ausland, die in den letzten Jahren die Bibliothek besichtigt haben, zeugen von dem großen Interesse an diesem postmodernen Bauwerk.

Eine Broschüre über das Gebäude und seine Nutzung, die zum 25. Geburtstag des Hauses erschien, können Sie hier oder per Klick auf das Bild auf der rechten Seite herunterladen.

Impressionen von Abendveranstaltungen in der Humboldt-Bibliothek

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