Veranstaltungen in der Humboldt-Bibliothek

Regelmäßige Veranstaltungen

Kalender rot

Unsere regelmäßigen Veranstaltungen finden Sie hier.

Einzelveranstaltungen

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Januar

Mittwoch, 29. Januar 2020, 19.30 Uhr:

Miku Sophie Kühmel: Kintsugi
Bild: S. Fischer Verlag

LESEZEICHEN – Literatur live in Tegel: Miku Sophie Kühmel liest aus ihrem Roman „Kintsugi“. S. Fischer Verlag.

  • Shortlist – nominiert für den Deutschen Buchpreis 2019 und ausgezeichnet mit dem Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung und dem aspekte-Literaturpreis für das beste deutschsprachige Prosa-Debüt 2019.

Kintsugi ist das japanische Kunsthandwerk, zerbrochenes Porzellan mit Gold zu kitten. Diese Tradition lehrt, dass
Schönheit nicht in der Perfektion zu finden ist, sondern im guten Umgang mit den Brüchen und Versehrtheiten.

  • Es ist Wochenende. Wir sind in einem Haus an einem
    spätwinterlichen See, das Licht ist hart, die Luft ist schneidend
    kalt, der gefrorene Boden knirscht unter unseren Füßen.
    Gerade sind Reik und Max angekommen, sie feiern ihre Liebe, die nun zwanzig ist. Eingeladen sind nur ihr ältester Freund Tonio und seine Tochter Pega, so alt wie die Beziehung von Max und Reik. Sie planen ein ruhiges Wochenende. Doch ruhig bleibt nur der See.

»Kintsugi« ist ein flimmernder Roman über die Liebe in all ihren Facetten. Über den Trost, den wir im Unvollkommenen finden. Und darüber, dass es weitergeht. Wie immer geht es weiter. (S. Fischer Verlag)

Miku Sophie Kühmel wurde 1992 in Gotha geboren. Sie hat an der Humboldt-Universität zu Berlin und der New York University studiert, unter anderem bei Roger Willemsen und Daniel Kehlmann.
Seit 2013 erscheint ihre Kurzprosa regelmäßig in Zeitschriften und Anthologien. Seit kurz davor erzählt sie Geschichten auch in Radiostücken und Podcasts, die sie produziert.
»Kintsugi« ist ihr erster Roman, für den sie mit dem Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung 2019 und dem »aspekte«-Literaturpreis 2019 ausgezeichnet wurde.

In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf.

Eintritt 7,- €, ermäßigt 4,- Euro

Freitag, 31. Januar 2020, 19.30 Uhr:

Unda Hörner: Am Horizont der Meere
Bild: Ebersbach & Simon Verlag

Unda Hörner liest aus ihrer Romanbiographie „Am Horizont der Meere – Gala Dali“. Verlag Ebersbach & Simon

  • 1912: Die blutjunge Helena Diakonova aus Moskau und der angehende Dichter Paul Éluard lernen sich im Luftkurort Davos kennen. Gala, wie Helena sich fortan nennt, folgt dem Geliebten mitten in den Kriegswirren nach Paris, sie heiraten und bekommen eine Tochter. Doch schon bald zieht es Gala in die Boheme-Kreise, sie wird zur Muse der Surrealisten und zelebriert eine Ménage à trois mit Paul und Max Ernst. 1929 tritt der junge Salvador Dalí, shooting Star des Surrealismus, in ihr Leben. Nach einer Spanienreise mit Paul beschließt sie, bei Dalí zu bleiben, um ihrem neuen Geliebten als Muse und Managerin zur Seite zu stehen …

Unda Hörner zeichnet das faszinierende Porträt einer außergewöhnlichen Frau, die alle Schranken überwindet, um ihren Traum zu leben: sichtbar, frei und unabhängig zu sein.

Unda Hörner, geb. 1961 in Kaiserslautern, studierte Germanistik und Romanistik an der Freien Universität Berlin und promovierte 1993 über die Schriftstellerin Elsa Triolet.
Sie lebt und arbeitet als freie Autorin, Herausgeberin, Journalistin und Übersetzerin in Berlin. Bisher veröffentlichte sie vor allem Biografien u.a. Die realen Frauen der Surrealisten (1998). Im Jahr 2000 erschien ihr erster Roman Unter Nachbarn. Für ihre Kurzgeschichte Hangar für Hellermann erhielt sie 2001 den Bettina-von-Arnim-Preis. Bei ebersbach & simon erschienen Scharfsichtige Frauen, Bücher über die Bohème auf Hiddensee und in Davos, zuletzt die Biografie über die Frauen im Leben von Kurt Tucholsky, Ohne Frauen geht es nicht (2017).

Die bekannte Schriftstellerin und Autorin erfolgreicher biografischer Romane…erzählt in ihrem neuen Roman die Lebensgeschichte Galas, der (auch von vielen Gemälden) bekannten Ehefrau und Muse Salvador Dalís.
  • “Helena Dakova, genannt Gala, Tochter einer wohlhabenden Moskauer Familie, lernt mit 18 Jahren in Davos den französischen Lyriker Paul Élouard kennen und lieben, folgt ihm mitten im 1. Weltkrieg nach Paris und heiratet ihn gegen den Willen beider Eltern.
    Über ihn wird sie mehr und mehr hineingezogen in die Pariser Künstler-Bohème der Dadaisten und Surrealisten, wird zur Muse und Geliebten von Max Ernst und Jahre später von Salvador Dalí. Der gekonnt erzählte Roman zeichnet nicht nur ein eindrückliches Porträt einer jungen Frau, die sich gegen viele Widerstände ein eigenständiges Leben erkämpft, sondern vergegenwärtigt auch ein wichtiges Kapitel der Kunst- und Kulturgeschichte in den Aufbruchsjahren der Moderne…Der gründlich recherchierte biografische Roman verdient eine breite Empfehlung.”
    (Rezension von Ronald Schneider, ekz.bibliotheksservice GmbH)

Eintritt frei.

Februar

Freitag, 7. Februar 2020, 19.30 Uhr:

Andrea Chudak.(Sopran), Tobias Hagge (Bassbariton) und Alexandra Rossmann (Klavier)
Bild: Andrea Chudak, Tobias Hagge und Alexandra Rossmann

Giacomo Meyerbeer: Romanzen, Lieder und Balladen.

Liederabend mit Andrea Chudak.(Sopran), Tobias Hagge (Bassbariton) und Alexandra Rossmann (Klavier)

Andrea Chudak – Sopran

Andrea Chudak studierte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ und an der Opernschule der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe. Sie war Mitglied des Opernstudios des Badischen Staatstheaters Karlsruhe.

Zahlreiche Engagements führten sie u.a. an Opernhäuser und Theater in Kaiserslautern, Detmold, Berlin und Wien. Andrea Chudak wurde mehrfach bei nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Mit großem Engagement widmet sie sich der Neuen Musik und Uraufführungen zeitgenössischer Komponisten im Konzert- und Opernbereich. Es liegen vielgelobte CDs der Künstlerin vor, zuletzt „Giacomo Meyerbeer – Lieder“.
www.sopranissimo.de (www.sopranissimo.de)

Tobias Oliver Hagge – Bassbariton

Tobias Oliver Hagge studierte an der HfM Hanns Eisler Berlin bei Prof. Heinz Reeh , Alexander Vinogradov und Prof. Julia Varady.
Sein Repertoire umfasst bereits 35 Partien von Früh-Barock bis zeitgenössischer Musik.
Nach einem mehrjährigen Festengagement als Solist an der Komischen Oper Berlin arbeitet er nun freischaffend und war bereits an der Staatsoper Warschau, den Operadagen Rotterdam, dem Musikfestival Mecklenburg-Vorpommern, dem Teatro Nacional Brasilia, Philharmonie + Konzerthaus Berlin und den Münchner Kammerspielen zu erleben.
2008 wurde Tobias Hagge bei der Kritiker- Umfrage der Zeitschrift OPERNWELT als Nachwuchskünstler des Jahres nominiert.
Neben seiner solistischen Tätigkeit singt er im Amsterdam Baroque Chorus, dem Vocalconsort Berlin, der Vokalakademie Berlin, dem Ensemble Sirventes, wie auch Vox Nostra.
https://www.onepointfm.com/ de-de/hagge

Alexandra Rossmann – Klavier

Alexandra Rossmann wurde in Minsk, Weißrussland, geboren. Während ihres Klavierstudiums 1996-2000 trat sie bei internationalen Festivals auf und erhielt eine Auszeichnung beim Chopin-Wettbewerb in Grodno.
Mit 20 Jahren kann die Pianistin nach Deutschland und studierte an der Musikhochschule München bei Olaf Dreßler, Robert Regäs und Michael Leslie. Nach ihrer Diplomprüfung zog sie nach Potsdam, wo sie seit 2014 eine Klavierschule leitet.
Neben ihren Soloauftritten ist sie im Berliner Residenz Orchester und Havelland Ensemble tätig. 2018 hat sie die musikalische Leitung des Berliner Residenz Orchesters übernommen.
Als Pädagogin unterrichtet sie im Fach Klavier und Musiktheorie.
https://klavierunterricht-potsdam.com

Gefördert von dezentralen Kulturarbeit beim Bezirksamt Reinickendorf.

Eintritt 8,- €, ermäßigt 5,- €.

Samstag, 8. Februar 2020, 11.00 – 16.00 Uhr:

Bücherflohmarkt

Bücherflohmarkt.

Stöbern Sie in einer Vielzahl interessanter und spannender Bücher!

Nächster Termin:
Samstag,18.April 2020 11-16 Uhr

Dienstag, 11. Februar 2020, 19.30 Uhr:

Blumenwiese
Bild: Thomas Huntke, Germany (der Uploader) http://www.huntke.de, Bergwiese-Kaernten-2008-Thomas Huntke, CC BY-SA 3.0 DE

Vortrag „Mehr Blumen für Wildbienen in Gärten und auf Balkonen“

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Garten(t)räume “

Informationsabend mit der Arbeitsgemeinschaft Biodiversität des NABU Reinickendorf und des Imkervereins Reinickendorf-Mitte

Die Arbeitsgemeinschaft (AG) Biodiversität hat sich im Herbst 2017 konstituiert.
Ihr Anliegen ist es, zu helfen, den Insektenschwund, insbesondere den der Wildbienen, aufzuhalten. In unserer Stadt und im Bezirk Reinickendorf gibt es unzählige Grünflächen, die den gefährdeten Insekten keine Nahrung bieten.
Es sind insbesondere öffentliche Grünanlagen, die oft gemäht werden,
so dass Bienen dort keine für sie wichtigenBlüten finden.

Die AG hat bereits erreicht, dass viele dieser Flächen nur einmal im Jahr gemäht werden, damit dort Wildblumen wachsen können.

Bereits innerhalb eines Jahres sind Wiesen entstanden, auf denen bis zu 30 Blumenarten vorkommen und sie werden auch schon von den Bienen fleißig besucht.
Der Infoabend dient der Einführung in die Thematik sowie den Empfehlungen an Balkon- und Gartenbesitzer, wie sie mit wenig zeitlichem und finanziellem Aufwand zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen können.
Informationsmaterial und Blumensamen werden bereitgestellt.

Die Vortragenden sind:
  • Dr. Hans-Jürgen Stork, Biologe, Sprecher der Bezirksgruppe des NABU Reinickendorf, ehemaliger langjähriger Vorsitzender des NABU Landesverbandes Berlin
  • Dr. Melanie von Orlow, Biologin, Biochemikerin, Leiterin Hymenopterendienst NABU Landesverband Berlin, 1. Vorsitzende des Imkervereins Reinickendorf-Mitte e.V.
  • Christoph Bayer, Biologe, Umweltgutachter, Naturschutzzentrum Ökowerk Berlin & NABU

In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Biodiversität des NABU Reinickendorf und des Imkervereins Reinickendorf-Mitte sowie mit der VHS Reinickendorf

Eintritt frei

Donnerstag,13. Februar 2020, 19.30 Uhr:

Bildvergrößerung: Green Ireland
Bild: Daniela David

Garten(t)räume: Green Ireland – Irre Gärtner und ihre tollen Gärten – Vortrag mit Bildern.

Die Iren stehen den Briten im Gärtnern in nichts nach. Dank Irlands mildem Klima gedeihen selbst exotische Gewächse in ihren grünen Refugien – sei es im Privatgarten, im errschaftlichen Park oder im größten noch bewirtschafteten Mauergarten der Insel.
Die Gartenentdeckerin Daniela David reiste viele Male nach Irland, um die kreativsten Gärtner aufzuspüren, Künstler, schräge Herrenhausbesitzer, leidenschaftliche Pflanzenfreaks und professionelle Landschaftsdesigner. Allesamt Pflanzenmenschen, in deren Adern “grünes Blut“ fliest

Erleben Sie eine faszinierende Bilderreise in diese geheimen Gärten Irlands.
Deren Gärtner sind „toll“, wie sie selbst von sich sagen, deshalb „irre Iren“ – Enthusiasten mit tollen Gärten. Green Ireland at it’s best!

Daniela David, Reisejournalistin, Autorin, Gartenentdeckerin aus Berlin, mit eigenem BlogMagazin www.von-REISEN-und-GAERTEN.de

Daniela David, Journalistin, reist, schreibt und fotografiert.
Liebt Gärten und ist fasziniert von der Gartenkultur verschiedener Epochen, Länder und Kulturen. Spricht mit Menschen über ihre Beziehung zum Garten und dokumentiert ihre Leidenschaft. Spürt der Sehnsucht nach Garten und dem Zauber von Pflanzen an den unterschiedlichsten Orten der Welt nach.

Der Blick aus dem Garten geht in die irische Landschaft.

Weitere Informationen unter:
www.von-REISEN-und-GAERTEN.de

In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf.

Eintritt: 5,00 € Abendkasse

Donnerstag, 20. Februar 2020, 18.30 Uhr:

Spaeths Erle
Bild: Jasper Haster, Alnus x spaethii vrucht, CC BY-SA 3.0

Garten(t)räume: Klima der Zukunft, Garten der Zukunft. Vortrag mit Christoph Meyer.

Wie im letzten und in diesem Sommer spürbar wurde, ändert sich unser Wetter: Erst zu nass, dann zu trocken. Dies wird sich in den nächsten Jahren und Jahrzehnten noch verstärken. Was bedeutet das für unsere Parks und Gärten? Welche Gehölze sind nützlich und fit fürs sich verändernde Klima? Erläutert und diskutiert werden insbesondere auch die Ursachen der sich anbahnenden Klimakrise und die Folgen für Deutschland, sowie Wege aus der Gefahr, sowohl in der Politik als auch bei unseren persönlichen Beitrag zur Lösung.

Christoph Meyer
ist Diplom-Soziologe und beschäftigt sich seit 2009 schwerpunktmäßig mit nationaler und internationaler Klimakrise und Klimapolitik. Sein VHS-Kurs „Fit fürs Klima“ bietet z.B. Spaziergänge durch Tegel, Waidmannslust und Lübars.
Anhand konkreter Beispiele erläutert er dabei, woran sich Klimaveränderungen zeigen können und was Wissenschaftler, Politiker und vor allem jeder Einzelne tun kann, um der Klimakrise zu begegnen.

Christoph Meyer engagiert sich darüber hinaus in der politischen Bildungsarbeit. Für die Umweltorganisation Robin- Wood hat er die Kampagne für FSC- zertifizierte Gartenmöbel geleitet. Mit der Bewegung „Fossil Free Berlin“ ist er auch in der Berliner Politik aktiv.

„Pflanzen spielen eine entscheidende Rolle im globalen Klimasystem:
Sie nehmen das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) aus der Luft auf und verarbeiten jährlich 120 Milliarden Tonnen Kohlenstoff, etwa ein Viertel des von Menschen gemachten Treibhausgases. Erst wenn die Pflanzen selbst verrotten, geben sie den Kohlenstoff wieder in die Atmosphäre ab. Wie lange dieser Kreislauf dauert, haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts in Jena 2014 herausgefunden: Durchschnittlich ist das Kohlendioxid 23 Jahre in einer Pflanze gespeichert. Die Zahl variiert aber je nach Region sehr stark. In Tropenwäldern gelangt der Kohlenstoff nach 14 Jahren wieder in die Atmosphäre, oberhalb von 75 Grad nördlicher Breite nach durchschnittlich 255 Jahren. Das liegt an der Temperatur, aber auch am Niederschlag: Je wärmer es ist, umso schneller verrotten die Pflanzen. Die Mikroorganismen, die die Pflanzen zersetzen, brauchen aber auch Wasser für ihre Arbeit. Der große Einfluss des Niederschlags wurde bisher zu wenig berücksichtigt, sagen die Jenaer Forscher. Wie gut die Pflanzen CO2 zukünftig speichern, ist unsicher. Durch steigende Temperaturen könnten die Pflanzen und Böden verstärkt Kohlendioxid abgeben und so von einer Kohlenstoff-Senke zur -Quelle werden.“ (Quelle)

In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf.

Eintritt 9,- €, ermäßigt 6,40 Euro

Freitag, 21. Februar 2020, 19.30 Uhr

Patricia Holland Moritz - Mordzeitlose
Bild: KLAK Verlag

Garten(t)räume: „Mordzeitlose“ Lesung mit Patricia Holland Moritz. Gmeiner-Verlag.

DIE WURZEL DES BÖSEN
Margrit Kunkel wächst in einer brandenburgischen Gärtnerei auf, ihr Studium führt sie durch die Botanischen Gärten der Welt. Bald gilt sie als Koryphäe und übernimmt die Leitung der Holländischen Gartenakademie in Berlin.

Ihr Modell des »Slow Gardenings« scheint auch ihren Mitarbeitern Harmonie zu verleihen. Diese wird jedoch jäh gestört, als Margrit im Kakteenhaus auf eine menschliche Hand stößt.

Wären da nicht bereits die ungeklärten Todesumstände ihrer Mutter, das seltsame Verschwinden von Margrits erstem Freund und ein Ermittler, der beunruhigende Zusammenhänge herstellt, hätte sie den Fund der Polizei gemeldet. Doch so nimmt sie die Sache lieber selbst in die Hand.

Patricia Holland Moritz wurde im heutigen Chemnitz geboren, arbeitete in Leipzig als Buchhändlerin, verließ die DDR und heuerte in Paris als Speditionskauffrau an, studierte in Berlin Nordamerikanistik, wurde Bookerin für Bands und arbeitet heute in einem Verlagshaus. Sie ist Bloggerin und Ghostwriterin.

Für ihre Romane erhielt sie Arbeitsstipendien des Berliner Senats und des Mörderische Schwestern e.V. Auf ihren Tourneen las sie bereits mit renommierten Autoren wie Håkan Nesser, Arne Dahl und Ulrich Wickert. Ihr Krimi »Kältetod« aus dem Crystal Meth-Milieu Berlins wurde vom »Tip« 2015 für die »ausgefallenste Mordmethode« geehrt.

»Mordzeitlose« ist ihr dritter Roman im Gmeiner-Verlag.

Von der Autorin in der Bibliothek ebenfalls vorhanden:

In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf.

Eintritt frei

Sonntag, 23. Februar 2020, 10.00-14.00 Uhr

Bauerngarten
Bild: Metzner, Garten Vogtsbauernhof Schwarzwald, CC BY-SA 3.0

Garten(t)räume: Saatgut-Tauschbörse mit Kinderprogramm rund um Hamster Kasimir

Hobbygärtner haben hier Gelegenheit, Blumen-, Kräuter- oder Gemüsesamen aus eigener Ernte zu tauschen. Unterstützung bei der Gartenarbeit bietet der ausgebaute Bestand der Humboldt-Bibliothek mit Büchern zu Balkon, Schrebergarten, Terrasse, Gartengestaltung, Kräuter- und Hochbeeten und vielem mehr.

Die Tage werden länger und erste Überlegungen zur nächsten Gartensaison bieten sich an. Was anpflanzen? Wie die Beete anlegen? Es mit neuen Sorten probieren? Rechtzeitig vor Beginn der Gartensaison bietet die Humboldt-Bibliothek in Tegel Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtnern Gelegenheit zum Tausch von im eigenen Garten gewonnenem Saatgut aus dem letzten Jahr. Dazu bietet die Bibliothek eine Vielzahl an Büchern rund um das Thema
  • Garten,
  • zur Gartengestaltung,
  • zu Hochbeeten,
  • zur Balkonbepflanzung,
  • zu Nutzgärten,
  • zum kindgerechten Garten,
  • zu einzelnen Pflanzen und zu vielem mehr.

Die Ausleihe ist auch an diesem Tag möglich. Wenn Sie im letzten Jahr Blumen- oder Kräuter-/Gemüsesamen geerntet haben, sind Sie herzlich eingeladen, diese in der Humboldt-Bibliothek kostenlos mit anderen Garten-enthusiasten zu tauschen.

Die in der Reihe „Garten(t)räume“ stattfindende Saatgut-Tauschbörse findet zum ersten Mal statt und lädt Gartenfreunde zum Austausch von Saatgut, aber auch von Erfahrungen und vielleicht Rezepten auf nichtkommerzieller Basis ein. Das zum Tausch angebotene Saatgut entspricht nicht den Normen kommerzieller Anbieter.

Natürlich sind auch alle herzlich eingeladen, die bisher noch keine eigenen Sämereien gesammelt haben. Treffen Sie gleichgesinnte Hobbygärtnerinnen und –gärtner!

Tauschinteressenten können sich ab 02. Januar 2020 unter der Rufnummer 90294-5929/5911 anmelden

In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf.

Eintritt frei

Für die Jüngsten wartet in der Kinderbibliothek:

Klinting, Lars - Kasimir pflanzt weiße Bohnen
Bild: Oetinger Verlag

Kasimir pflanzt weiße Bohnen von Lars Klinting

Eintritt frei

Mittwoch, 26. Februar 2020, 19.30 Uhr:

Lea Streisand: Hufeland, Ecke Bötzow
Bild: Ullstein Verlag

LESEZEICHEN – Literatur live in Tegel: Lea Streisand liest aus ihrem Roman „Hufeland Ecke Bötzow“ Ullstein Verlag.

„England und Amerika sind wie die DDR und die BRD“, weiß Rico – nur, dass zwischen den deutschen Staaten eine Mauer sei, zwischen den anderen die Ostsee. Franzi ist von den einfachen Weltdeutungen des besserwisserischen Nachbarjungen ebenso begeistert wie vom real existierenden Sozialismus, dem sie in der Schule begegnet. Endlich etwas, was ihr Halt gibt, jenseits der ironischen Bemerkungen der Eltern, die einem doch nie alles erzählen, sich über ihre abendlichen Geheimtreffen in der Küche stets in Schweigen hüllen. Erzählen ist sowieso ein Problem. Wem darf man was sagen? Franzi und ihre Freunde verstehen es nicht, und so versuchen sie, von der Teppichstange eines Ostberliner Hinterhofs aus, die Welt auf ihre Weise zu erkunden. Doch dann fällt die Mauer, und alle Gewissheiten stürzen wie Kartenhäuser zusammen. Bis sich am Ende sogar Freundschaften als Trugschluss erweisen. Sehr lebendig und irrsinnig komisch erzählt Lea Streisand von einer kleinen Welt, in die plötzlich die große Geschichte einbricht.

30 Jahre Mauerfall – ein Roman, der den Kindern der Wendezeit eine Stimme gibt.
Lea Streisand, geboren 1979 in Berlin, studierte Neuere deutsche Literatur und Skandinavistik. Sie schreibt für die taz und die Berliner Zeitung und hat eine wöchentliche Hörkolumne auf Radio Eins. Im Herbst 2016 erschien bei Ullstein ihr erster Roman “Im Sommer wieder Fahrrad” (Verfügbarkeit in der Humboldt-Bibliothek), außerdem sind Streisands Radiokolumnen im Ullstein Taschenbuch lieferbar: “War schön jewesen. Geschichten aus der großen Stadt.” (Verfügbarkeit in der Humboldt-Bibliothek)
(Ullstein Buchverlage)

»Hufeland, Ecke Bötzow« (Verfügbarkeit in der Humboldt-Bibliothek) ist ihr dritter Roman bei Ullstein Buchverlage.

In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf.

Eintritt 7,- €, ermäßigt 4,- Euro

März

Mittwoch, 25. März 2020, 19.30 Uhr:

Katja Oskamp: Marzahn mon amour - Geschichten einer Fusspflegerin
Bild: Hanser Berlin

LESEZEICHEN – Literatur live in Tegel: Katja Oskamp liest „Marzahn mon amour. Geschichten einer Fußpflegerin“. Hanser Verlag.

Katja Oskamp braucht nicht viele Worte, um ein ganzes Leben zu erzählen. Normale Leute, ein kaum beachteter Ort – spektakuläre Geschichten.” Bov Bjerg

Katja Oskamp ist Mitte vierzig, als ihr das Leben fad wird. Das Kind ist aus dem Haus, der Mann ist krank, die Schriftstellerei, der sie sich bis dahin gewidmet hat: ein Feld der Enttäuschungen. Also macht sie etwas, was für andere dem Scheitern gleichkäme: Sie wird Fußpflegerin in Berlin-Marzahn, einst das größte Plattenbaugebiet der DDR. Und schreibt auf, was sie dabei hört – Geschichten wie die von Herrn Paulke, vor vierzig Jahren einer der ersten Bewohner des Viertels, Frau Guse, die sich im Rückwärtsgang von der Welt entfernt, oder Herrn Pietsch, dem Ex-Funktionär mit der karierten Schiebermütze.

Geschichten voller Menschlichkeit und Witz, Wunderwerke über den Menschen an sich – von seinen Füßen her betrachtet. (Hanser Berlin)

Katja Oskamp, geboren 1970 in Leipzig, ist in Berlin aufgewachsen. Nach dem Studium der Theaterwissenschaft arbeitete sie als Dramaturgin am Volkstheater Rostock und studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. (Hanser Berlin)

Rezension zu:
Katja Oskamp: Marzahn, mon amour. Geschichten einer Fußpflegerin. Sommerurlaub in Marzahn? Klingt gut, wenn man Katja Oskamps Reportage ins Gepäck legt. Verspricht zumindest Cornelia Geißler in der FR, die dank diese Buches der Dramaturgin und Autorin “die Wirklichkeit” unseres Landes kennenlernt. Man könnte es gewissermaßen als Kontrastprogramm zu Sally Rooneys “Gesprächen mit Freunden” lesen. Oskamp hat sich während einer Lebenskrise aus ihrer Blase herausgewagt und – nach achtwöchiger Ausbildung – als Fußpflegerin in einem Kosmetikstudio in Marzahn anstellen lassen. Daraus entstand zunächst eine regelmäßige Zeit-Online-Kolumne. “Komponiert zu einem Buch ergibt sich etwas Eigenes und Besonderes mit großer Sogkraft”, versichert Geißler und lauscht begeistert den Lebensgeschichten von RentnerInnen, Funktionären und anderen Plattenbau-Bewohnern. Sie bewundert zudem, mit welchem Einfühlungsvermögen Oskamp jedes Gespräch verdichtet, einen neuen Ton findet und nebenbei Vorurteile über Marzahn auflöst. Im Dlf-Kultur-Gespräch mit Joachim Scholl beruhigt Oskamp den sich gruselnden Redakteur: Fußpflege, Marzahn, alles kein Weltuntergang, im Gegenteil.
(Perlentaucher. Das Kulturmagazin. Bücherbrief vom 04.08.2019)

In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf.

Eintritt 7,- €, ermäßigt 4,- Euro

April

Mai

Juni