Einzelveranstaltungen

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Juli

August

George Townsend
Bild: George Townsend

Freitag, 09. August 2019, 19.30 Uhr

Konzert

George Townsend mit seiner Handpan

Handpan ist die Bezeichnung für alle idiophonen Instrumente, die dem Hang ähneln, der zwischen 2001 und 2013 gebaut wurde. Die klassische Handpan hat einen warmen, intensiven, etwas metallischen Klang und ist sehr obertonreich, in den konvexen Blechkörper sind mit dem Hammer Tonfelder eingestimmt worden. Diese Instrumenten-Neuentwicklung hat es in relativ kurzer Zeit zu großer Beliebtheit gebracht. Die Handpan ist vor allem ein Soloinstrument, kann aber durchaus auch mit anderen Instrumenten kombiniert werden. Gespielt wird das Instrument ausschließlich mit den Händen und Fingern. Bereits ein leichter Anschlag reicht aus, um ihm intensive Klänge zu entlocken.
Das Instrument ist eine Kombination aus perkussiven Elementen, Basstönen und Melodien.

In Aachen geboren, verbrachte George Townsend seine Jugendjahre als Straßenmusiker zusammen mit seinem südafrikanischen Vater. Seine Instrumente sind die Handpan und das Schlagzeug. Über zwanzig Jahre arbeitet George Townsend inzwischen als Musiker. Neben der Musik ist ihm auch sein soziales Engagement als Koordinator des Sprachcafés der Segenskirchengemeinde in der Auguste-Viktoria-Allee wichtig.

Begleitet wird George Townsend bei einigen, eher im Jazz anzusiedelnden Stücken, vom Saxofonisten Thomas Hamfler.

Eintritt frei

Bach
Bild: Bach, Johann Sebastian (commons wikimedia)

Mittwoch, 14. August 2019, 20.00 Uhr

Tänze mit dem Ensemble “Contretem(p)s”

Johann Sebastian Bach: “Musik zum Lobe Gottes – Musik zum Tanz?”

Das Barocktanzesemble contretem(p)s berlin wurde 1993 von Ingo Günther, einem langjähreigen Mitarbeiter es Neubegründers und Lehrmeisters des historischen Tanzes in Deutschland, Prof. Karl Heinz Taubert, gegründet.

Schwerpunkt der Arbeit bilden die Tänze des 18. Jahrhunderts, Barock und Rokoko, die unter sorgfältiger Berücksichtigung der entsprechenden Quellen rekonstruiert, einstudiert und in authentischen historischen Kostümen, meist eingebettet in szenische Zusammenhänge, auf die Bühne gebracht werden.

Das Repertoire des Ensembles umfasst daneben Tänze der Renaissance (15. und 16. Jahrhundert) sowie Tänze der Epochen Empire, Biedermeier und der (walzerseligen) Romantik. Das Ensemble setzt sich aus professionellen Tänzerinnen und Tänzern zusammen, unterstützt von talentierten Laientänzerinnen und -tänzern, die je nach Projekt in verschiedener Stärke auftreten.

Eintritt frei

Bücherflohmarkt

Samstag, 17. August 2019, 11.00- 16.30 Uhr

Bücherflohmarkt.

Stöbern Sie in einer Vielzahl interessanter und spannender Bücher!

Alexander von Humboldt - Mein vielbewegtes Leben, Frank Holl
Bild: Die andere Bibliothek

Mittwoch, 28. August 2019, 19.30 Uhr

Vortrag mit Dr. Frank Holl:

Alexander von Humboldt: Mein vielbewegtes Leben

Aus dem Berliner Studienzimmer und dem preußischen Beamtenleben auf Expedition in die Welt – rastlos “vielbewegt” war die Forscherexistenz des Alexander von Humboldt.

Verbunden war dies zeitlebens mit einer republikanischen Gesinnung, mit der Humboldt gegen Kolonialismus und Unterdrückung eintrat. Von der Globalität dieses Lebens in Bewegung zehren wir bis heute – Frank Holl porträtiert es so umfassend und prächtig bebildert wie nie zuvor. Im Laufe seines 89-jährigen Lebens bereiste Alexander von Humboldt die halbe Welt. Er hinterließ Monumente der Wissenschaftsgeschichte.

Frank Holl präsentiert ein biografisches Porträt Alexander von Humboldts und zeigt die Globalität dieses Lebens in Bewegung in einem lebendigen Vortrag mit prächtigen Bildern.

Der Historiker Frank Holl wurde 1956 in Heidelberg geboren und hat 1993 an der LMU München promoviert. In Deutschland und dem spanischsprachigen Raum wurde er vor allem durch seine Publikationen und Ausstellungen zu Alexander von Humboldt bekannt.

(Verfügbarkeit des Buches in der Humboldt-Bibliothek)

Eintritt: 5,- €, ermäßigt: 3,- €

Trio Melen
Bild: Katharina Becker
Samstag, 31. August 2019, 19.00 Uhr

Konzert und Lesung mit dem “Trio Melen” und Peter von Strombeck

Gedichte und Musik aus Theresienstadt

Am 06.12.2019 jährt sich der Geburtstag des Komponisten und Pianisten Gideon Klein (*1919 in Prerov, gest. 1945 in Auschwitz) zum 100. Mal. Er war einer der federführenden Organisatoren des Musiklebens in Theresienstadt. Als Pianist nahm er selber an den Konzerten teil und seine Kompositionen wurden aufgeführt. Sein letztes Werk, 9 Tage vor seinem Transport nach Auschwitz im Oktober 1944 beendet, ist ein Streichtrio mit 3 Sätzen und steht im Zentrum des Abends. Ein Leidensgenosse Gideon Kleins war der Komponist Kans Krása (*1899 in Prag, gest. 1945 in Auschwitz). Auch er hat ganz zuletzt noch zwei kurze Stücke für Streichtrio geschrieben, die denen von Klein zur Seite gestellt werden.

Zur Musik wird der Schauspieler Peter von Strombeck Texte rezitieren, die einen Bezug zum Leben und Überleben und der Bedeutung der Musik im Konzentrationslager haben. Die Autoren sind die beiden Schriftsteller Ilse Weber (*1903 in Witkowitz, gest. 1944 in Auschwitz) und Josef Capek (*1887 in Hronov, gest. 1945 in Auschwitz).

Die Mitglieder des Streichtrios “Trio Melen” sind Clarissa Forster-Mommet (Violine), Katharina Becker (Viola) und Marika Gejrot (Cello). Alle drei leben in Berlin und musizieren seit vielen Jahren gemeinsam als Trio und Quartett mit Konzerten im In- und Ausland.

Peter von Strombeck ist als Schauspieler durch Film- und Fernsehen bekannt geworden (Tatort, Polizeiruf 110 u.a.) und lebt heute in Berlin.

Programmablauf:

  • Duo für Violine und Violoncello von Gideon Klein
  • 2. Satz Andante (unvollendet)
  • Passacaglia und Fuge für Streichtrio von Hans Krasa
  • Streichtrio von Gideon Klein
  • 1. Satz Allegro 2. Satz Lento 3. Satz Molto vivace
  • Tanz für Streichtrio von Hans Krasa
    Zwischen den Musikstücken werden die Gedichte der beiden Dichter vorgelesen.

Gefördert von der dezentralen Kulturarbeit beim Bezirksamt Reinickendorf, Abt. Bauen, Bildung und Kultur.

Eintritt: 12,- €, ermäßigt: 10,- €

September

Humboldts Tierleben
Bild: Friedenauer Presse

Montag, 2. September 2019, 19.30 Uhr

Humboldts Tierleben – Ausstellungseröffnung mit ausgewählten Tierzeichnungen, die Alexander von Humboldt während seiner großen Forschungsreise durch Amerika anfertigte.

(Verfügbarkeit des Buches in der Humboldt-Bibliothek)

In Zusammenarbeit mit dem Verlag “Friedenauer Presse”.

Die Ausstellung kann anschließend bis zum 26.10.19 während der Öffnungszeiten der Humboldt-Bibliothek besichtigt werden.

Eintritt frei

Klaus Mann

Donnerstag, 5. September 2019, 19.00 Uhr

Klaus Mann in Berlin – Vortrag mit Dr. Maurice Schuhmann
Vor 70 Jahrem am 21. Mai 1949 starb der Autor Klaus Mann, der nicht nur wegen seines familiären Hintergrundes, sondern vor allem für seinen Künstlerroman “Mephisto” bekannt wurde. Er lebte zwar nur kurz in Berlin, aber der Eindruck, den die Stadt in ihm hinterließ, war von großer Bedeutung und schlug sich unter anderem in seinem Exil-Roman “Treffpunkt im Unendlichen” sowie in seinem autobiographischen Text “Der Wendepunkt” nieder. Jenes Berlin wird im Rahmen des Vortrags unter Berücksichtigung von zeitgenössischen Texten rekonstruiert. (VHS Reinickendorf)

In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf.

Eintritt: 7,50,- €, ermäßigt 5,55,- €

Frank Vorpahl - Der Welterkunder auf der Suche nach Georg Forster
Bild: Galiani Berlin

Freitag, 6. September 2019, 19.30 Uhr

Festvortrag mit Frank Vorpahl
Auf Georg Forsters Spuren um die Welt

Georg Forster gilt als zeitgenössische Inspiration und Antreiber für Alexander von Humboldt. Er ist eine der faszinierendsten Figuren der deutschen Geistesgeschichte und war Weltumsegler, Revolutionär, Freidenker, Naturkundler und Philosoph. Forsters Leben ist so dramatisch wie reich: schon als junger Mann war er als Mitreisender bei Jammes Cooks zweiter Weltumseglung dabei, als Revolutionär rief er die Mainzer Republik mit aus und organisierte – per Haftbefehl gesucht und von der vernichtenden Reichsacht bedroht – vom revolutionären Paris aus den Schutz der belagerten Stadt. Kein Wunder, dass er vor diesem Erfahrungshintergrund die Welt in vielem anders sah, als seine Zeitgenossen.

Frank Vorpahl war schon seit seiner Kindheit fasziniert von Forster. Er besuchte Archive in aller Welt und reiste systematisch an Orte, an denen Forster sich aufhielt. MIt einer von seinem Vorbild inspirierten Neugier suchte Vorpahl dort nach Spuren Forsters und fand im Laufe der Jahre Erstaunliches: unbekanntes Archivmaterial, Reste der Cook’schen Expedition, Stellen, an denen Forster stand und mit deren Hilfe man Zeichnungen geographisch verorten kann; vergessene Texte, unbekannte Zeichnungen. In seinem Buch liefert Vorpahl uns nun den Bericht einer von Passion getragenen jahrzehntelangen Spurensuche rund um die Welt, bei der Georg Forster neu Gestalt annimmt.

Frank Vorpahl ist Redakteur der “aspekte”-Sendung im ZDF und reist Georg Forster seit über 20 Jahren rund um die Welt nach. Der promoveirte Historiker drehte zahlreiche Filme über Forster. Er ist Kurator der ersten gesamtdeutschen Georg-Forster-Dauerausstellung in der UNESCO-Welterbestätte Schloss Wörlitz. (Galiani Berlin)

Eintritt: 5,- €, ermäßigt: 3,-