228 Friedhöfe gibt es in unserer Stadt und viele berühmte Grabstätten – Orte der Erinnerung und zugleich grüne Oasen zur Entspannung.
1. Dorotheenstädtisch-Friedrichswerderscher und Französischer Friedhof, Chausseestraße 26:
Hier liegen zahlreiche Ärzte, Baumeister, Schriftsteller, u.a. Heinrich Mann und Anna Seghers, Bertold Brecht und Helene Weigel (Bild 1).
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2. Friedhof Heerstraße, Trakehner Allee:
Seit 1924 ein interkonfessioneller Friedhof der Stadt Berlin.
3. Britischer Soldatenfriedhof, Heerstraße/Grunewald:
In 376 Gräbern liegen britische Soldaten, die bei Einsätzen der Royal Air Force fielen oder in Gefangenenlagern starben, Soldaten unbekannter Nationalität und fünf polnische Kriegstote. Der Friedhof steht unter besonderem Schutz der britischen Krone.
4. Waldfriedhof Zehlendorf, Potsdamer Chaussee:
Hier liegen u.a. Ernst Reuter, Hildegard Knef, Jakob Kaiser, Otto Suhr.
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5. Städtischer Friedhof Schöneberg, auch „Künstlerfriedhof“ Friedenau genannt, Stubenrauchstraße:
Hier liegen u.a. Marlene Dietrich, Helmut Newton (Bild 2).
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6. Türkischer Friedhof, Columbiadamm, Neukölln:
Älteste Begräbnisstätte für Muslime in Deutschland, grenzt an den Neuen Garnisonfriedhof, auf den auch einige moslemische Gräber ausgelagert wurden.
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7. Zentralfriedhof Friedrichsfelde, Gudrunstraße, Lichtenberg:
Mit der „Gedenkstätte der Sozialisten“.
8. Jüdischer Friedhof Weißensee, Herbert-Baum-Straße:
Gilt als der größte erhaltene jüdische Friedhof Europas.
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9. Alter Domfriedhof St. Hedwig, Liesenstraße, Mitte/Gesundbrunnen:
Familiengräber Adlon, Patzenhofer
10. Russisch-orthodoxer Friedhof, Wittestraße, Tegel:
Letzte Ruhestätte für Mitglieder des russischen Hochadels, ranghohe Offiziere, Künstler, Intellektuelle.
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11. Buddhistischer Friedhof, Ruhleben, Am Hain:
Existiert seit 2001, Berlins erste Begräbnisstätte für Buddhisten mit 100 Erd- und 600 Urnenbestattunggstellen.
Fotos: Clara Stadtgraf; Berliner Verlag; S.Hadraschek

