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Lebenslauf: Größere Lücken ehrlich erklären

Arbeitslosigkeit, vorzeitige Kündigungen, häufige Jobwechsel: Bewerber dürfen bei Lücken im Lebenslauf ruhig geschickt formulieren. Lügen sollten sie aber nicht.
Lebenslauf
Längere Arbeitsunterbrechungen sollte man im Lebenslauf ehrlich erklären - aber mit einem positiven Blick darauf. © dpa

Kündigung im März, neuer Job im November: Wer im Lebenslauf eine Lücke von über sechs Monaten hat, sollte sie in der Bewerbung erklären. Bei manchen Arbeitgebern ist das schon bei kürzeren Unterbrechungen zwischen zwei Stellen sinnvoll, rät die Karriereberaterin Svenja Hofert.

Erklärung schon bei zwei Monaten Pause

«In einer sehr konservativen Branche will man vielleicht auch schon für zwei Monate eine Erklärung,» so Hofert. Die Erläuterung der Lücke sollte in der Regel direkt im Lebenslauf stehen. Im Anschreiben kommt sie möglicherweise zu spät, so die Expertin: «Das lesen die Personaler meistens erst, wenn der Lebenslauf passt.» Die Erklärung der Lücke sollte dann möglichst ehrlich sein, schließlich müssen sich Bewerber im Ernstfall auch Fragen dazu stellen können. Eine längere Stellensuche fälschlicherweise zur «Weltreise» zu erklären, ist keine gute Idee.

Lücke im Lebenslauf klug formulieren

Allerdings sollte die Erklärung der Lücke auch nicht so formuliert sein, dass sie die Jobchancen schmälert. «Bei Krankheiten sollte also zum Beispiel möglichst dabeistehen, dass man wieder voll rehabilitiert ist», rät Hofert. «Wichtig ist, da einen positiven Ausblick zu vermitteln.» Ansonsten würden solche Umstände eher für Ängste oder Bedenken bei dem potenziellen Arbeitgeber sorgen.

Wort "Arbeitslosigkeit" im Lebenslauf vermeiden

Deshalb hat die Offenheit auch ihre Grenzen. «Je länger eine Erwerbslosigkeit dauert, desto geringer sind die Chancen auf Einladung, das ist leider einfach so», sagt Hofert. Sie empfiehlt daher, das Wort Arbeitslosigkeit möglichst nicht in den Lebenslauf zu schreiben. Stattdessen sollten Bewerber knapp auf andere Dinge wie Weiterbildungsmaßnahmen verweisen, die sie in der Zeit gemacht haben.

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Quelle: dpa
Aktualisierung: Mittwoch, 10. August 2016 11:28 Uhr

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