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Vorstellungsgespräch: 10 Dinge, die Bewerber wissen sollten

Gute Vorbereitung ist alles: Was Bewerber für ein Vorstellungsgespräch wissen sollten und wie sie sich positiv präsentieren.
Gut vorbereitet ins Vorstellungsgespräch
Und wieso wollen Sie zu uns? Stellt der Personaler diese Frage, dürfen Bewerber keine Plattitüden bringen. Dann braucht es eine sorgfältig vorbereitete und überzeugende Antwort. © dpa

Für die meisten Arbeitssuchenden ist das Vorstellungsgespräch eine Zitterpartie. Vor lauter Nervosität sind die Hände schwitzig, und der Puls ist auf 180. Dabei gibt es ein paar Tipps und Tricks, mit denen sich aus der Zitterpartie im Handumdrehen ein souveränes Gespräch zwischen zwei selbstbewussten Partnern machen lässt.

1. Über die Firma informieren

Wer sich gut vorbereitet, geht gelassener an das Gespräch heran. Dazu gehört, sich mit dem Internetauftritt der Firma bekanntzumachen. So könnten Kandidaten dem Personaler später zeigen, dass sie genau wissen, wo sie sich beworben haben.

2. Garderobe nach der Branche richten

Eine zentrale Frage lautet: Was ziehe ich zum Bewerbungsgespräch an? Die Grundformel dabei: Nicht übertreiben. Am besten ist es, vorher in Erfahrung zu bringen, welche Garderobe für die Branche typisch ist. «Vielleicht kann ich schon auf der Webseite entdecken, was Usus ist», sagt Svenja Hofert, Karriereberaterin aus Hamburg. «Ansonsten lohnt es sich auch, im Bekanntenkreis herumzufragen, ob sich jemand mit dem branchenspezifischen Dresscode auskennt.»

3. Garderobe nicht übertreiben

Im Zweifel schicker- diesen Ratschlag will die Karriereexpertin nicht geben. «Das kann auch nach hinten losgehen, wenn man in Kostüm erscheint». Zum Beispiel, wenn es um einen Job im Kreativbereich oder im Handwerk geht. «Wenn ich für einen Job als Tischler in Anzug erscheine, ist das lächerlich», meint Neumaier.

4. Nicht zu früh und nicht zu spät erscheinen

Vorher recherchieren: Wie komme ich überhaupt zum Ort des Vorstellungsgesprächs? «Auf keinen Fall sollte man sich mit der Anreisezeit verschätzen», sagt Jürgen Hesse, Karrierecoach aus Berlin. Am besten mit reichlich Zeit planen, und dann einen Spaziergang um den Block machen, falls es bis zum Gespräch noch etwas hin sein sollte. «Fünf Minuten vorher darf man dann aufkreuzen», so Hesse. Früher sollten Bewerber nicht erscheinen.

5. Zuerst den Ranghöheren begrüßen

Geht es los mit dem Bewerbungsgespräch, erfolgt zuerst die formelle Begrüßung der Anwesenden. «Zur Begrüßung den gängigen Knigge einhalten», rät Hofert. Das heißt: Zuerst den Ranghöheren begrüßen. Wenn nicht ersichtlich ist, wer der Ranghöhere ist, wendet man sich zuerst an die Frau.

6. Small Talk mit Komplimenten beginnen

Während dieser Begrüßungszeit geht es darum, einen positiven ersten Eindruck zu schaffen- vor allem mit gutem Small Talk. «Ich muss selbst dafür sorgen, dass der Anfang positiv ausfällt», sagt Hesse. Dabei geht es darum, Komplimente zu machen. So könne man etwa sagen: «Was für eine Aussicht von hier» oder «Sie haben es hier aber schön».

7. Lebenslauf ans Anforderungsprofil anpassen

Die Fragen der Personaler lassen sich grob in drei Blöcke einteilen: «Erstens, erzählen Sie von sich. Zweitens, warum bewerben Sie sich hier? Und drittens, warum sollten wir Sie nehmen?», fasst Hesse zusammen. In der ersten Runde geht es um die Selbstpräsentation. «Das ist meine Gelegenheit, die Meilensteine in meinem Leben zu präsentieren», stellt Neumaier heraus. Dabei sollte der Bewerber darauf achten, die Abschnitte im Lebenslauf auszudehnen, die besonders auf das Anforderungsprofil passen.

8. Individuelle Antworten vorbereiten

Für die anderen beiden Fragekomplexe sei es wichtig, individuelle Antworten vorzubereiten. Außerdem sollten Bewerber sich immer wieder klar machen, dass auch fachliches Wissen abgefragt werden könne.

9. In Ruhe über Antworten nachdenken

Außerdem gilt: «Nicht jede Antwort muss aus der Pistole geschossen kommen», gibt Neumaier zu bedenken. Stattdessen kann es sympathisch wirken, offen zu sagen: «Mit der Frage habe ich überhaupt nicht gerechnet, da muss ich erst einmal kurz drüber nachdenken.»

10. Eigene Fragen vorbereiten

Zum Abschluss eines Bewerbungsgesprächs wird meist erwartet, dass der Bewerber seine Fragen stellt. Hier sollte der Bewerber eventuelle Unklarheiten in Bezug auf die Stellenbeschreibung klären, das kann beispielsweise die Bezahlung oder die Urlaubsreglungen betreffen.

Quelle: kra/dpa
Aktualisierung: Mittwoch, 20. März 2013 16:27 Uhr
(Bilder: Heike Zappe / Referat Öffentlichkeitsarbeit HU ; Bob Smith/ www.sxc.hu ; sanja gjenero / www.sxc.hu ; mipan/www.fotolia.com ; Acer)
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