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Stressfrei einen Umzug vorbereiten – Halteverbotszonen einrichten

Es gibt viele Situationen, die uns vor scheinbar unlösbaren Problemen stellen. Eine davon ist, und die hat bestimmt schon jeder von uns erlebt, der Umzug. An alles wird gedacht, so die Kartons zum Einpacken der vielen, vielen Kleinigkeiten, die sich in den Schränken scheinbar versteckt haben und sich irgendwie unverständlicherweise vermehren. Da sind die Laufereien und der viele Schriftwechsel, wie Ummeldung, Änderung der Anschrift bei Versicherungen, Banken und, und. Hat man das alles bedacht, und der Tag des Umzugs kommt näher, dann fällt einem meist erst ein, wo soll denn der gemietete Transporter in der voll geparkten Straße zum Be- und Entladen stehen? Und gerade in Großstädten, wie auch in Berlin, ist dann guter Rat teuer, findet man doch zum Parken für den eigenen Pkw kaum einen geeigneten Parkplatz vor der Haustür.

Halteverbotszone
Und wo soll das Umzugsauto stehen?

Dabei ist es eigentlich sehr einfach. Was einige nicht wissen, ist dass man für diesen Zweck eine Halteverbotszone in Berlin und auch anderswo einrichten kann und darf. Dabei bezieht sich dieses darf selbstverständlich auf die örtlichen Gegebenheiten und dem Anlass, denn eine solche kann und darf zum Beispiel nicht im Bereich eines vorhandenen absoluten Halteverbotes, bei Behindertenparkplätzen und vor Einfahrten, usw. errichtet werden. Auch Rettungswege gelten als absolute Tabuzonen. Also sollte man doch vorher mit aufmerksamem Blick den vorgesehenen Bereich abschreiten.

Ohne Genehmigung geht nichts

Ist man sich absolut sicher, es könnte funktionieren, so darf man nicht einfach Schilder aufstellen und gut ist es. Es handelt sich dabei um einen Eingriff in den Straßenverkehr. Also muss dieses beim zuständigen Amt – in Berlin also beim entsprechenden Bezirksamt - rechtzeitig beantragt und von dort genehmigt werden. Aber Achtung: Die zuständigen Ämter können Auflagen erteilen und die muss man unbedingt einhalten, ansonsten ist diese Genehmigung hinfällig. Doch die Genehmigung allein ist ja erst der Anfang: Die Schilder müssen ausgeliehen und aufgestellt und im Anschluss wieder zurückgebracht werden. Also wieder viel Laufereien und somit Zeitverlust? Sie sagen sich, habe ich mit den eigentlichen Umzugsvorbereitungen nicht genug zu tun? Sicher!

Einfacher Service garantiert richtige Halteverbotszone

In den zurückliegenden Jahren haben sich deshalb bundesweit Firmen gegründet, wie zum Beispiel Halteverbot123.de , die in diesem Fall die gesamte Organisation übernehmen, sowohl in Berlin als auch bundesweit. Darin eingeschlossen ist das Einholen der behördlichen Genehmigung bei den zuständigen Ämtern, das Aufstellen der Schilder und der anschließende Abtransport dieser. Das hat neben der Zeitersparnis einen weiteren Vorteil: Man haftet nicht für den Verlust der Schilder, falls diese durch irgendwelche „Spaßvögel“ mal kurzer Hand entwendet wurden. Und nicht vergessen darf man bei allem: Die Schilder müssen rechtzeitig aufgestellt werden. Dafür gibt es Fristen zwischen 48 bis 96 Stunden vorher, je nach Stadt. Diese Frist ist deshalb notwendig, sollte sich zum Zeitpunkt des Aufstellens ein Fahrzeug in diesem Halteverbotsbereich befinden, so hat der Fahrzeughalter die Möglichkeit, dieses rechtzeitig zu entfernen. Deshalb werden auch von den Servicefirmen Aufstellungsprotokolle erstellt. Darauf ist enthalten, wann die Schilder aufgestellt wurden und welche Fahrzeuge sich dort zu diesem Zeitpunkt befanden. Alle diese Unterlagen, wie die behördliche Genehmigung und das Aufstellungsprotokoll, werden dem Kunden dann rechtzeitig zugestellt überwiegend per E-Mail. Und diese muss man nur noch ausdrucken und mitführen. Die Genehmigung sollte gut sichtbar hinter der Frontscheibe des Fahrzeuges hinterlegt werden.

Ignoranten haben keine Chance

Was aber, wenn am Tag der Gültigkeit eines dieser Fahrzeuge sich dort immer noch befindet? Was also in einem solchen Fall unternehmen? Zusammen mit der Genehmigung und dem Aufstellungsprotokoll wendet man sich dann an die zuständige Behörde, oft ist es das Ordnungsamt  oder die Polizei, und diese nimmt dann die entsprechenden Handlungen vor. Das kann für den Ignoranten teuer werden, denn wenn erforderlich, wird abgeschleppt. Somit zahlt er neben einem Bußgeld von etwa 35 EUR auch noch die Abschleppkosten.

Doch die Erfahrungen zeigen, dass im überwiegenden Fall diese Halteverbotszonen in Berlin und auch bundesweit von sehr vielen Fahrzugbesitzern respektiert werden und somit ein Eingreifen der zuständigen örtlichen Behörden nicht erforderlich ist.
Halteverbote in Berlin kann man auch für andere Zwecke einrichten. Zum Beispiel, ein Event ist geplant. Und damit die Musiker ihre Instrumente anliefern können oder der Catering-Service das leckere Büfett aufbauen kann, darf ein entsprechender Bereich als Halteverbotszone nach Genehmigung eingerichtet werden. Aber bitte beachten: Sie dürfen in diesem Bereich ihre Partygäste nicht parken lassen.

Halteverbot nicht nur für Umzüge

In Berlin können Halteverbotszonen für Baustellen, Möbelanlieferungen, Containeraufstellungen und Baumpflegearbeiten, um nur einiges zu nennen, auch beantragt werden. Aber wie weiter oben angeführt, die Servicefirmen sind auf diesem Gebiet die Profis, sie können am besten Auskunft erteilen. Man braucht sich dann nur noch um seinen Umzug kümmern, was ja eigentlich schon ausreichend Kraft kostet.

Da wir gerade über den Umzug sprechen: Wussten Sie eigentlich, dass man in der heutigen Zeit auch nicht bei jeder Umzugsfirma anklingeln muss, um ein entsprechendes Angebot für den geplanten Umzug zu erhalten? Zum Beispiel kann man auf der Webseite Umzug123.de  kostenlos Angebote einholen, in dem man dort die entsprechenden Angaben für seinen geplanten Umzug einträgt. Und das nicht nur für Berlin, sondern für jeden Ort in Deutschland und darüber hinaus. Diese Anfragen werden dann automatisch an in der Nähe liegende Umzugsfirmen weitergeleitet, die sich dann mit Ihnen in Verbindung setzen und weitere Details absprechen. In aller Ruhe kann man dann die Angebote vergleichen. Na, einfacher kann man seinen Umzug kaum noch vorbereiten. Gerade in Berlin zahlt es sich aus, da dort sehr viele Umzugsfirmen auf dem Markt sind.
Aktualisierung: 19. Oktober 2016
(Bilder: halteverbot123.de; Movago GmbH; Patrick Lebeda / www.sxc.hu ; Birgit Lieske / www.pixelio.de )

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