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Kammerjäger: Wann der Vermieter zahlen muss

Grundsätzlich sind Ausgaben für die Schädlingsbekämpfung auf die Mieter umlegbar- aber auch der Vermieter muss in manchen Fällen zahlen.
Wenn die Ratten kommen
Die Kosten für eine einmalige Schädlingsbekämpfung sind vom Vermieter zu tragen. © dpa

Muss der Kammerjäger etwa wegen Ratten gerufen werden, trägt der Vermieter die Kosten - jedoch nur, wenn es sich um einen einmaligen Einsatz handelt. Denn grundsätzlich sind Ausgaben für die Schädlingsbekämpfung auf die Mieter umlegbar.

Wespennest entfernen: Vermieter zahlt

Die Kosten für eine einmalige Schädlingsbekämpfung kann ein Vermieter nicht auf die Mieter abwälzen. «Umgelegt werden dürfen nur laufende Kosten», erklärt Dietmar Wall vom Deutschen Mieterbund in Berlin. Das heißt: Rufe der Vermieter den Kammerjäger, weil zum Beispiel ein Wespennest beseitigt werden müsse, sei das eine einmalige Ausgabe. Die Rechnung müsse in diesem Fall der Vermieter übernehmen.

Mieter müssen bei reglmäßigen Einsätzen zahlen

Grundsätzlich zählten Ausgaben für die Schädlingsbekämpfung jedoch zu den umlegbaren Betriebskosten. Komme der Kammerjäger regelmäßig, etwa um Rattenköder auszulegen, tragen die Mieter die Kosten. In diesem Fall müsse das allerdings im Mietvertrag entsprechend vereinbart worden sein.

Quelle: dpa
Aktualisierung: Freitag, 11. Januar 2013 15:52 Uhr
(Bilder: promo; Patrick Lebeda / www.sxc.hu ; bilderbox / www.fotolia.com ; Birgit Lieske / www.pixelio.de )

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