Gegenwärtig gibt es unter märkischen Schülern der 10. Klassen die dritte Umfrage zum regelmäßigen «Substanzkonsum». Befragungen von 2005 und 2009 hatten einen rückläufigen Trend bei Mädchen um 25 Prozent und bei Jungen um 15 Prozent ergeben.
Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) betonte, es sei ein Irrtum zu glauben, mit Verkaufsverboten könne der Alkoholmissbrauch eingedämmt oder vorgebeugt werden. Es gebe kein Gesetzesdefizit, sondern ein Vollzugsdefizit. Suchtvorbeugung müsse bereits in der Familie stattfinden, sagte sie. Durch Vorbildfunktion, gezielte Gespräche und verantwortlichen Umgang mit Suchtstoffen könne der Grundstein für ein späteres suchtfreies Leben gelegt werden.

