In Berlin gibt es den ersten Grippetoten des Jahres 2013. Ein Mann aus Neukölln sei vor einigen Tagen am Influenza-Virus gestorben, sagte Regina Kneiding von der Senatsverwaltung für Gesundheit am Freitag (15.02.2013). Der Mann habe eine Vorerkrankung am Herzen gehabt und daher zu den sogenannten Risikopatienten gehört. Die Influenzaviren seien im Labor identifiziert worden. Das Alter des Grippe-Toten war Kneiding nicht bekannt.
«Die Grippewelle ist in dieser Saison stark ausgeprägt», sagte die Sprecherin weiter. Für Panik besteht aus Sicht der Senatsverwaltung für Gesundheit kein Anlass. «Es gibt keine besondere Dramatik.»
Im vergangenen Jahr hatte es keinen Grippetoten gegeben; in den Vorjahren vier beziehungsweise sieben (2011: 4, 2010 und 2009: je 7). Positiv sei in diesem Jahr aufgefallen, dass der Grippeschutz gut anschlage. «Wer geimpft ist, ist auf der sicheren Seite», so Kneiding.

