Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) in Berlin hin. In Deutschland seien etwa ein bis drei Prozent der Bevölkerung betroffen. Davon fänden jedoch nur ein Drittel den Weg zum Hausarzt, nur zehn Prozent suchten einen Facharzt auf.
Zwischen Euphorie und Selbstzweifeln
Nach Angaben der Experten variieren die Symptome einer manisch-depressiven Erkrankung je nachdem, in welcher Phase sich der Patient befindet.
In der manischen Phase sei der Erkrankte trotz wenig Schlaf übertrieben gut gelaunt, aber auch rastlos und unkonzentriert.
Die depressive Phase äußere sich hingegen in Selbstzweifeln, Antriebslosigkeit und Interessenverlust.
Die Erkrankung könne durch Medikamente und Psychotherapie unter Kontrolle gebracht werden - vorausgesetzt die Betroffenen konsultieren einen Facharzt.

