Dass Minusgrade in den Wintermonaten viele Larven erfrieren lassen, sei ein Trugschluss. Sie könnten unbeschadet Temperaturen von minus 20 Grad überstehen. Ein harter Winter könne eine Mückenplage sogar verstärken. «Je strenger der Winter war und je schneller die Temperatur im Frühjahr steigt, desto mehr Larven schlüpfen», sagte der wissenschaftliche Direktor der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (KABS) in Waldsee bei Mannheim.
Im Moment herrschten optimale Bedingungen für die Plagegeister: Durch die heftigen Regenfälle sind viele Flüsse und Seen über ihre Ufer getreten - und jetzt wird es immer wärmer.

