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Pferdefleisch-Lasagne: Real ruft Produkt zurück

Lasagne mit Pferdefleisch ist tatsächlich auch im deutschen Handel gelandet: Die Supermarktkette Real nimmt nun ein Produkt vom Markt.
Pferdefleisch-Skandal
Der Pferdefleisch-Skandal erreicht Deutschland: Real hat eine Tiefkühl-Lasagne zurückgerufen. Auch andere Unternehmen überprüfen verdächtige Produkte. Foto: Fredrik von Erichsen © dpa

Die Supermarktkette Real hatte am Mittwoch (13.02.2013) ihre "TiP Lasagne Bolognese, 400g, tiefgekühlt" zurückgerufen, nachdem bei Stichproben Anteile von Pferdefleisch entdeckt worden waren. "Diese Maßnahme erfolgt rein vorsorglich, da zu keinem Zeitpunkt ein Hinweis auf ein gesundheitliches Risiko für Verbraucher bestand", hieß es.

Bereits am vergangenen Freitag hatte das Unternehmen als Vorsichtsmaßnahme nach einem Hinweis des Herstellers das Produkt aus dem Verkauf genommen. Auch andere Unternehmen wie Kaiser's Tengelmann, Rewe, Edeka und Eismann überprüfen verdächtige Produkte.

Produkte gelangten auch nach Deutschland

Insgesamt standen am Mittwoch (13.02.2013) sechs Unternehmen in Deutschland auf der Kontroll-Liste der Behörden. Aus der Auswertung der Lieferlisten ergebe sich, dass zwischen November 2012 und Januar 2013 über einen Zwischenhändler verdächtige Produkte in größerem Umfang nach Deutschland gekommen seien, hatte Nordrhein-Westfalens Verbraucherschutz-Minister Johannes Remmel (Grüne) zuvor erklärt. Auch in Berlin ordnete Verbraucherschutzsenator Thomas Heilmann (CDU) verschärfte Kontrollen an. Bislang wurden in Stichproben verschiedener Hackfleisch-Fertigprodukte noch keine Hinweise auf falsche Deklaration gefunden.

EU will DNA Tests ab März

Die zuständige EU-Kommission will nun mit DNA-Tests wirksamer gegen falsch deklariertes Fleisch vorgehen. An diesem Freitag sollen Experten aus allen 27 EU-Staaten über den Vorschlag entscheiden. Die ersten 2500 Gentests könnten den Plänen zufolge im März stattfinden, etwa 200 davon in Deutschland, hatte EU-Verbraucherkommissar Tonio Borg nach einem Krisentreffen acht beteiligter Staaten in Brüssel mitgeteilt. Ergebnisse sollen Borg zufolge Mitte April veröffentlicht werden. Insbesondere Irland und Großbritannien hatten auf gentechnische Untersuchungen gedrungen.

Pferdefleisch wird auf Medikamente getestet

Um sicherzustellen, dass Verbraucher mit dem Fleisch keine Pferdemedikamente zu sich nehmen, will die EU-Kommission zudem eine weitere Testreihe vorschlagen. Dabei sollen die Behörden Pferdefleisch auf mögliche Rückstände des Medikaments Phenylbutazon untersuchen. Das Mittel wird bei Pferden gegen Entzündungen eingesetzt. Es gilt auch als Doping-Mittel im Pferdesport. 1500 in die EU eingeführte Pferdekadaver sollten untersucht werden, zudem 2500 in Europa geschlachtete Tiere.

Der Berliner Verbraucherschutzsenator Thomas Heilmann (CDU)

Pferdefleisch-Skandal: Berlin verschärft Kontrollen

Nach dem Skandal um falsch deklariertes Pferdefleisch hat der Berliner Senat die Kontrollen verschärft. mehr »
Quelle: kra/BerlinOnline/dpa
Aktualisierung: Donnerstag, 14. Februar 2013 11:43 Uhr
(Bilder: dpa; www.filastockphoto.com/ www.pixelio.de; xx-well.com; Klicker/pixelio.de)
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