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Lichtschutzfaktor: Wieviel Creme braucht die Haut?

Nur ein angemessener Lichtschutzfaktor in der Sonnencreme schützt die Haut. Wie man den richtigen Wert bestimmt.
Frau am Strand
In der Sonne liegen tut gut - aber nur wenn die Haut geschützt ist. © N. Frank/ www.pixelio.de 

Wohltuender Sonnenschein ist leider mit einer Ernst zu nehmenden Gefahrenquelle verbunden: der UV-Strahlung. Intensive UV-Bestrahlung und Sonnenbrände gelten als Hauptursache für Hautkrebserkrankungen. Die Sonne genießen ist aber durchaus möglich: mit der richtigen Sonnenschutz-Creme.

Doch Eincremen ist kein Freifahrtschein für unbegrenztes Sonnenbaden. Mit einem Sonnenschutzmittel lässt sich die Zeit, die man in der Sonne verbringen kann, lediglich verlängern – in Abhängigkeit vom Sonnenschutzfaktor der Creme, dem individuellen Hauttyp und dem UV-Index, kurz UVI genannt.

So hoch soll der Lichtschutzfaktor sein

Der UVI beschreibt den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der UV-Strahlung. In Deutschland veröffentlicht das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) im Internet Prognosen, wie hoch die UV-Strahlung in Deutschland sein wird.

Je höher der UVI-Wert ist, desto schneller kommt es zu Hautirritationen und Sonnenbrand. Zum optimalen Schutz sollte der Lichtschutzfaktor einer Creme immer doppelt so hoch sein wie der Tagesspitzenwert der UV-Strahlung.

Warum "Vorbräunen" im Solarium nichts nutzt

Viele Sonnenhungrige wählen aber einen deutlich zu niedrigen Sonnenschutzfaktor. Zudem wiegen sich viele in falscher Sicherheit, weil sie sich im Solarium vorgebräunt haben. Doch die UV-Strahlenzusammensetzung unter der Sonnenbank ist eine andere als die der Sonne und eine künstliche „Vorbräune“ schützt keineswegs automatisch vor Sonnenbrand.

Kinderhaut braucht besonderen Schutz

Die UV-Dosis, die ein Mensch in den ersten Lebensjahren erhält, ist ein bestimmender Faktor bei der Entstehung von Hauttumoren. Zudem sind Kinder besonders empfindlich gegenüber der UV-Strahlung, weil die natürlichen Schutzmechanismen der Haut erst im Lauf der ersten Lebensjahre ausgebildet werden.

Deshalb sollte Kinderhaut möglichst gar nicht unbedeckt der Sonne ausgesetzt werden. Und wenn, dann sollten die unbedeckte Haut 30 Minuten vorher mit einem Sonnenschutzmittel eingecremt werden, das mindestens einen Lichtschutzfaktor 15 hat.

Quelle: dpa
Aktualisierung: Donnerstag, 2. Juni 2011 12:32 Uhr
(Bilder: Tommy Weiss / www.pixelio.de ; Klicker/pixelio.de; www.filastockphoto.com/ www.pixelio.de; dpa)

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