Internetnutzer vertrauen Online-Banking
Berliner Sparkasse führt 2008 zusätzliche Sicherungsverfahren ein
Trotz der wiederkehrenden Diskussionen über die Sicherheit des Online-Bankings zeigt eine Online-Umfrage der Berliner Sparkasse: Das gängige Verfahren mit PIN und Transaktionsnummer (iTAN) bewerten 91 Prozent der Befragten als sicher oder sehr sicher. Die Mehrzahl der Teilnehmer geben an, den eigenen Computer vor fremdem Zugriff zu schützen. 90 Prozent setzen einen Virenscanner und eine Firewall ein, 85 Prozent installieren regelmäßig Sicherheits-Updates für ihr Betriebssystem.
Für das Jahr 2008 plant die Berliner Sparkasse zusätzlich die Einführung neuer Sicherungsverfahren für das Online-Banking: die smsTAN und die chipTAN. Bei beiden Verfahren wird die TAN direkt für den jeweiligen Auftrag erstellt und ist nur kurze Zeit gültig. Sie wird entweder per SMS verschickt oder auf dem externen TAN-Generator erzeugt. Als zusätzliches Sicherheitsmerkmal werden bestimmte Daten des Überweisungsauftrags abgeglichen.
"Diese Verfahren ergänzen die bestehenden und machen das Online-Banking mobiler", erklärt Igor Juresic von der Berliner Sparkasse. "Die Online-Befragung hat gezeigt, dass unsere Kunden insgesamt sehr zufrieden mit unseren Online-Services sind. Wir nutzen die Ergebnisse, um unseren Webauftritt und das Online-Banking entsprechend den Kundenwünschen zu optimieren."
Mit dem Online-Banking sehr zufrieden oder zufrieden sind 96 Prozent der Kunden. Als wichtigste Argumente gelten Zeitersparnis (88 Prozent), Ortsunabhängigkeit (80 Prozent) und Bequemlichkeit (78 Prozent). Dennoch wollen die Befragten auf eine Bankfiliale in ihrer Nähe nicht verzichten. Dabei stehen die persönliche Beratung bei komplexeren Finanzangelegenheiten und die Bargeldversorgung im Vordergrund.
Die Berliner Sparkasse führt jährlich eine Online-Befragung auf ihrer Webseite durch. Der Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf den gene-rellen Nutzungsgewohnheiten im WorldWideWeb, den Erwartungen an eine nutzerfreundliche Webseite sowie auf der Erforschung der Sicherheitsbedürfnisse. An der Befragung hatten im November mehr als 3.300 Personen teilgenommen.
Umfrage-Ergebnisse als PDF