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Von Hybriden, Servern und Routern: CeBIT-Neuheiten

Die weltgrößte Computer-Messe CeBIT hat für das Publikum geöffnet. Die Hersteller zeigen unter anderem Notebook-Hybride mit drehbarem Display, neueste Projektor-Camcorder, neue LTE-Router und beschleunigte Medienserver.
Novera Solana
Schlauer Mechanismus: Faltet man das Novera Solana zum Tablet, läuft es mit Android und Touchscreen. Als Laptop kommen Windows 7 und Tastatur zum Zuge. Foto: Novero © dpa

Tablet- und Notebook-Hybride mit drehbarem Display

Die Firma Novero zeigt auf ihrem Messestand auf der CeBIT in Hannover (6. bis 10. März) den Solana, einen Hybriden aus Notebook und Tablet. Auf dem Rechner mit Atom-Dual-Core-Prozessor von Intel ist sowohl Android als auch Windows 7 installiert, durch Drehen des Displays schaltet der Nutzer in wenigen Sekunden zwischen beiden Betriebssystemen um. Die Bedienung läuft entweder über den zehn Zoll großen Touchscreen oder über die Tastatur. Das Einstiegsmodell des Solana mit 64 Gigabyte großer SSD-Festplatte soll im April für rund 550 Euro in den Handel kommen. Es sind auch Versionen mit UMTS/HSPA-Modul verfügbar.

Projektor-Camcorder von Aiptek

Camcorder, Kamera und Projektor in einem Gerät will das neue PocketCinema Z50 von Aiptek sein. Damit lassen sich Full-HD-Videos und Fünf-Megapixel-Fotos aufnehmen. Der integrierte Pico-Projektor wirft Bilder bis zu einer Diagonale von 1,50 Metern mit einer Helligkeit von 40 Lumen an die Wand. Als Sucher bei den Aufnahmen dient ein 2,4 Zoll großes Display. Der Lithium-Polymer-Akku soll rund 100 Minuten Videoaufnahme oder 120 Minuten Projektion durchhalten. Der Z50 soll im Sommer für 249 Euro in den Handel kommen.

Zyxel mit schnellem Medienserver

Zyxel hat auf der CeBIT einen schnellen Medienserver mit 1,6-Gigahertz-Prozessor und 512 Megabyte Speicher vorgestellt. Für den NSA325 hat der Netzwerkspezialist nach eigenen Angaben eine leicht zu bedienende Benutzeroberfläche entwickelt, damit Nutzer im Heimnetzwerk bequem Musik, Filme, Fotos und andere Daten streamen oder abrufen können. Neben einem iTunes-Server ist auch der Online-Speicherdienst Dropbox in den NSA325 integriert. Zur schnellen Datenübertragung von externen Speichermedien steht eine USB-3.0-Schnittstelle zur Verfügung. Eine Software namens zPilot soll eingehende Dateien automatisch erkennen und in die richtigen Ordner ablegen. Ohne Festplatten ist der Server ab Mitte März für 186 Euro zu haben.

Neue LTE-Router von Vodafone

Vodafone hat auf der CeBIT zwei neue LTE-Router für den schnellen Datenfunk der vierten Generation vorgestellt. Der B2000 versteht sich auf alle in Deutschland genutzten LTE-Frequenzen und kann bei Bedarf auch auf das UMTS-Netz ausweichen. Mit Unterstützung für den DLNA-Standard eignet er sich auch als Server im Heimnetzwerk. Der zweite neue Router mit LTE-Unterstützung heißt R210 und eignet sich dank seines eingebauten Akkus mit einer Kapazität von 3000 Milliamperestunden (mAh) für den Einsatz unterwegs. Der 100 Gramm leichte R210 kommt Anfang Mai auf den Markt, der B2000 schon im März. Preisangaben machte Vodafone noch nicht.

Mobiler Scanner mit Minidisplay

Einen Handscanner mit 1,8 Zoll großem Minidisplay für Vorschaubilder und Einstellungen hat Hersteller Avision mit nach Hannover gebracht. Der MiWand 2 scannt Farb- oder Schwarzweiß-Dokumente bis 21,5 mal 35,6 Zentimeter mit einer maximalen Auflösung von 600 dpi und legt die Bilder auf einer SD-Speicherkarte ab. Als Stromversorgung kommt das 250 Gramm leichte Gerät mit zwei Mignon-Batterien (AA) aus. Das Gerät kostet 109 Euro. Mit einer Dockingstation, die auch den Einzug von Dokumenten ermöglicht, liegt der Preis bei 149 Euro.

Umzugsdienst fürs E-Mail-Postfach

Einen Dienst zum automatischen Umzug der E-Mails vom alten zum neuen Anbieter stellt das Unternehmen Audriga auf der CeBIT vor. Dazu muss der Anwender in einem Webinterface nur die Namen der Freemailer oder Hoster sowie die Zugangsdaten eingeben und die Mails werden einzeln vom alten ins neue Postfach kopiert. Der Datentransfer läuft vollkommen verschlüsselt ab und erfüllt laut Audriga die Anforderungen des Bundesdatenschutzgesetzes. Vom Endkunden verlangt das Unternehmen für einen Umzug 15 Euro.

Quelle: dpa
Aktualisierung: Mittwoch, 7. März 2012 12:22 Uhr
(Bilder: dpa; Twitter; BerlinOnline; Dash - Fotolia.com; berlin.de)

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