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Licht-Tuning am Auto: Tipps und Tricks

Mehr Licht, besser sehen und gesehen werden. Mit einfachen Handgriffen kann man fast jedes Auo erleuchten.
Licht-Tuning 1
Anbieter von Nachrüst-Tagfahrlicht argumentieren nicht nur mit der Extra-Optik, sondern auch mit einem Plus an Verkehrssicherheit. © dpa

Licht-Tuning am Auto kommt immer mehr in Mode. Und zwar nicht als exotische Spielereimit Unterbodenbeleuchtung oder bunten Lämpchen im Motorraum, sondern als Verschönerung und meist auch Verbesserung der vorhandenen Leuchten am Auto.

«Veränderungen an den Leuchten sind etwas, das recht häufig gemacht wird», hat der Sachverständige Joachim Wein vom TÜV Nord in Hannover beobachtet. Allerdings in unterschiedlichen Ausprägungen: «Gerade bei älteren Fahrzeugen werden die originalen Leuchteinheiten gegen solche mit Klarglasoptik ausgetauscht.» Denn das klare Glas im Stil aktueller Modelle lässt auch ältere Auto etwas jünger aussehen.

Kombination vieler kleiner LED-Leuchten

«Ein weiterer Trend rund um Leuchten und Lampen am Wagen sind LED-Leuchten», erklärt Harald Schmidtke, Geschäftsführer des Verbandes der Automobil Tuner (VdAT). Leuchtdioden gelten ohnehin als die Zukunft in Sachen Fahrzeugbeleuchtung - unter anderem, weil sie weniger Energie verbrauchen und länger halten als die üblichen Lampen. Außerdem lassen sich durch die Kombination vieler kleiner LED komplette Leuchteinheiten individueller gestalten. Verbreitet ist das Licht-Tuning mit LED bereits in Form von Blinkern, Bremsleuchten oder der Nachrüstung von Tagfahrlicht.

Mit wenigen Handgriffen viel erreichen

Dass an Lampen und Leuchten des Autos gerne Hand angelegt wird, um für eine individuellere Erscheinung zu sorgen, hat einen einfachen Grund: Mit wenigen Eingriffen lässt sich die Optik entscheidend verändern. Tatsächlich ist meist kaum mehr zu tun, als die Befestigungsschrauben der Original-Leuchten zu lösen und dann die neue Leuchte einzusetzen. Die fertigen Nachrüst-Leuchten werden von diversen Hersteller passend für die einzelnen Fahrzeuge angeboten. Das gilt für Tagfahrlicht-Nachrüstsätze in LED-Optik ebenso wie für komplette Rückleuchten in abgewandeltem Design oder auch Hauptscheinwerfer, die zum Beispiel einem Fahrzeug etwas vom optischen Erscheinungsbild des Nachfolgemodells geben.

Spezielle Beschichtung sorgt für bläulich-weißes Licht

Und manchmal wird nicht einmal die gesamte Leuchte umgerüstet, sondern nur die Lampe darin. So bietet Osram in München zum Beispiel die «Xenarc D2 Cool Blue»-Lampen an. Bei diesen Lampen wirbt der Hersteller zwar auch mit der guten Lichtausbeute. Man vergisst aber nicht, darauf hinzuweisen, dass eine spezielle Beschichtung dafür sorgt, dass sich ein damit ausgerüstetes Auto mit seinem bläulich-weißen Licht deutlich von anderen Fahrzeugen mit herkömmlichen Halogen- und Xenon-Lampen abhebt. Denn schließlich weiß man auch hier, dass mit der Licht-Individualisierung Geld zu verdienen ist. «Das Thema Um- und Nachrüstung spielt auch für uns eine große Rolle», bestätigt Osram-Sprecher Lars Stühlen.

Vorschriften müssen eingehalten werden

Allerdings darf bei der Umrüstung von Licht und Leuchten am Auto nicht nach Lust und Laune vorgegangen werden. Denn grundsätzlich muss auch das neue Licht den Vorschriften genügen. Dazu gehört laut VDAT-Geschäftsführer Harald Schmidtke, dass die einzelnen Bauteile Prüfnummern tragen, die ihren Straßeneinsatz legitimieren. Nach Angaben von Joachim Wein sind solche Nummern zum Beispiel in das Glas eingeprägt, manchmal stehen sie aber auch auf Aufklebern.

Xenonlicht braucht Zubehör

Bei den großen Herstellern und Marken sind die Prüfnummern enthalten. Kritisch wird die Sache beim Kauf über das Internet. Hier empfehlen die Experten, sich vor dem Kauf vom Anbieter schriftlich zusichern zu lassen, dass es sich um ein zugelassenes Bauteil mit der richtigen Prüfnummer handelt. Und wenn ein Scheinwerfer mit Xenonlicht nachgerüstet werden soll, ist auch darauf zu achten, dass das nötige Zubehör vorhanden ist: «Es muss eine Scheinwerfer-Reinigungsanlage vorhanden sein und in der Regel eine automatische Leuchtweiten-Regulierung», sagt Joachim Wein.

Rückbau kein Problem

Grundsätzlich hat Licht-Tuning aber einen entscheidenden Vorteil gegenüber den Eingriffen in Sachen Motorleistung oder dem Befestigen eines Heckspoilers mit dicken Schrauben im Karosserieblech: Wenn das neue Licht irgendwann nicht mehr gefällt, werden die Leuchten einfach demontiert und die Originale wieder befestigt - ohne dass der Wagen Schaden nimmt oder Spuren zurückbleiben.

Quelle: dpa
Aktualisierung: Montag, 16. Januar 2012 15:44 Uhr
(Bilder: TuningTeileTotal; PhotoSG - Fotolia.com ; StVO; Schierenbeck/dpa; Hertha BSC)
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