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Hybrid, unkonventionell, ungewiss: Einblicke aus Genf

Auf dem Genfer Salon präsentieren sich nicht nur die neuesten Modelle, sondern auch die Ideen der Zukunft. Die Designer überraschen mit ungewöhnlichen Materialien und ausgefallenen Antriebsideen. Nicht jedes Geheimnis wird jetzt schon gelüftet.
E-Auto von Philippe Starck
Der Designer Philippe Starck hat das Elektrauto X4 des französischen Herstellers Volteis umgestaltet. Bei Sitzen und Ablage entschied er sich für Naturmaterial. Foto: Christoph Walter © dpa

Designer Philippe Starck hat ein E-Auto gestaltet

Stardesigner Philippe Starck ist dafür bekannt, dass er gerne mal ungewöhnliche Materialien miteinander kombiniert. Beim Elektroauto Volteis by Starck, kurz: V+, hat sich der Franzose für Aluminium und Rattan entschieden. Auf dem Stahlchassis ist ein puristischer Aufbau aus gebürsteten Alurohren montiert. Im Kontrast dazu stehen die Sitze und die große Ablage hinter der steilen Panoramafrontscheibe: Sie sind aus Naturmaterial geflochten. Das Fahrzeug feiert auf dem Autosalon Premiere.

Zur Kooperation zwischen Starck und dem französischen E-Mobil-Hersteller Volteis kam es, als sich der Designer das seit zwei Jahren erhältliche Modell X4 bestellte, berichtet Volteis-Verkaufsleiter Jean-Noël Peysson. Der V+ basiert technisch auf dem X4, hat aber keinen Allradantrieb und deshalb nur einen statt zwei Elektromotoren. Das 720 Kilogramm leichte Auto fährt mit 4 kW/6 PS Motorleistung bis zu 65 km/h schnell und hat eine Reichweite von gut 60 Kilometern. Ab Juni wird Volteis das Designer-Derivat V+ für 25 000 Euro plus Steuern parallel zum 5000 Euro günstigeren X4 anbieten. Die Franzosen wollen in diesem Jahr insgesamt 400 Fahrzeuge produzieren

Pininfarina zeigt Hybrid-Sportwagen mit Jetturbine

Wie unkonventionell in Zukunft Sportwagen sein können, will Pininfarina mit der Studie Cambiano illustrieren. Der 2+2-Sitzer, der auf der linken Seite nur eine Tür hat wie ein Coupé und rechts durch zwei Türen ohne B-Säule einen bequemen Einstieg ermöglicht, fährt mit einem ungewöhnlichen Hybridantrieb. Die Räder werden von vier Elektromotoren mit zusammen 600 kW/816 PS gedreht. Gespeist wird die Leistung aus einem Lithium-Ionen-Akku, so das italienische Designstudio.

Geht nach etwa 200 Kilometern der Strom zur Neige, startet als Range Extender eine kleine, mit Diesel befeuerte Jetturbine. Sie hat zwar nur 50 kW/68 PS, produziert aber aus 50 Litern Sprit genügend Strom für noch einmal mehr als 600 Kilometer. Dabei erreicht der Cambiano Fahrleistungen wie ein Sportwagen: Er beschleunigt in 4,2 Sekunden auf Tempo 100 und kommt auf bis zu 275 km/h.

So futuristisch der Antrieb der Studie, so traditionell sind die Materialien, mit denen der Luxusliner im Innenraum ausgeschlagen ist. So sitzt man in dem Schaustück auf samtweichem Leder und blickt auf Holz mit Geschichte: Die Paneelen für Fußboden und Verkleidungen wurden aus Eichenholzpfählen gefertigt, die aus Venedig stammen.

Toyotas Hybridstudie FT-Bh benötigt nur 2,1 Liter Sprit

Wie der Spritdurst von Hybridautos noch weiter gezügelt werden kann - das zeigt Toyota mit der Studie FT-Bh. Der Viersitzer misst 3,99 Meter, soll lediglich 2,1 Liter verbrauchen und auf einen CO2-Ausstoß von 49 g/km kommen. Dafür setzt Toyota auf eine aerodynamisch optimierte Karosserie und drückt das Gewicht auf weniger als 800 Kilogramm. Der neue Hybridantrieb fußt auf einem Zweizylinder-Benziner mit einem Liter Hubraum. Angaben zu Leistung und Fahrwerten gibt es derzeit nicht.

Zwar macht bei Toyota niemand einen Hehl daraus, dass der Wagen so nie in Serie gehen wird. Doch haben die Japaner weder exotische Materialien noch neue Fertigungsverfahren gewählt. «Alles ist so konzipiert, dass wir tatsächlich mit großen Stückzahlen zu kleinen Preisen starten können», sagte ein Firmensprecher.

Erster Auftritt für Europa-Version des neuen Honda CR-V

Drei Monate nach der Weltpremiere in Detroit hat Honda die Europa-Version des neuen Honda CR-V enthüllt. Auf dem Genfer Autosalon (Publikumstage: 8. bis 18. März) zeigt der Hersteller den Geländewagen mit deutlich kräftigerem Design und gegenüber dem Vorgänger stärker konturierten Blechen. Außerdem stellen die Japaner mehr Platz im Innenraum und neue Assistenzsysteme in Aussicht.

Zur Antriebtechnik macht Honda bislang kaum Angaben. Bestätigt ist bislang nur der Einsatz einer neuen Sechsgang-Automatik und die Absicht einer deutlichen Verbrauchsminderung. Die Markteinführung ist für Herbst geplant.

Quelle: dpa
Aktualisierung: Mittwoch, 7. März 2012 16:09 Uhr
(Bilder: TuningTeileTotal; PhotoSG - Fotolia.com ; StVO; Schierenbeck/dpa; Hertha BSC)
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