Verkehr  
 

A 100 - Ein Projekt für ganz Berlin

Einleitung


Ost trifft West
Ost trifft West: die Charakteristik des Berliner Straßennetzes ist noch immer von der Teilung gezeichnet

Berlin ist wieder zusammengewachsen, aber an der Struktur des Hauptstraßennetzes sind die Folgen der langen Teilung noch sichtbar. Ein besonderes Problem besteht im Südosten, am Rand der Innenstadt, denn dort passen die vorhandenen Straßennetze nicht zusammen. Die Folge: Der Verkehr muss weite Umwege machen und sucht sich Wege durch Wohnviertel, die vom Durchgangsverkehr freigehalten werden sollen. Sehr viele Menschen sind von Luftschadstoffen und dem Lärm der Kraftfahrzeuge betroffen. Um diesen Menschen mehr Lebensqualität zu bieten und den Verkehr besser zu bündeln, ist die Erweiterung der Stadtautobahn A 100 im Zusammenspiel mit anderen Maßnahmen der beste Weg.

Es geht nicht um ein Angebot für mehr Kraftfahrzeug-Verkehr. Es geht vielmehr um eine stadtverträglichere Führung von künftig weniger Kraftfahrzeug-Verkehr. Durch den Ausbau des Angebots an Bahnen und Bussen, durch zusätzliche Förderung des Rad- und Fußverkehrs und durch den Umbau entlasteter Straßen soll dieses Ziel erreicht werden. Die jüngsten Verkehrszahlen zeigen, dass die Maßnahmen wirken. Eine Trendwende konnte bereits erreicht werden. Der Kraftfahrzeug-Verkehr in der Innenstadt hat in den zurückliegenden Jahren um bis zu 10 % abgenommen.

Mit dem Projekt "Verlängerung der A 100" besteht für die gesamte Stadt eine große Chance: Die Verkehrsverhältnisse werden verbessert, die Gesamtbelastung der Bevölkerung durch den Kfz-Verkehr verringert, es werden zugleich bessere Voraussetzungen für eine höhere Lebensqualität und eine bessere wirtschaftliche Entwicklung in wichtigen Stadträumen geschaffen.

Diese Publikation nennt die Gründe für die A 100-Verlängerung bis zur Frankfurter Allee. Weiterhin stehen Informationen über die konkrete Planung und Realisierung des 16. Bauabschnittes bis zum Treptower Park zur Verfügung.


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