Verkehr  
 

A 100 - Ein Projekt für ganz Berlin

Berlin - eine Stadt ist zusammengewachsen


Probleme:

Mal eben von Marzahn nach Schöneberg fahren oder von Lichtenberg direkt nach Neukölln: das ist bisher noch ein Problem, denn die Ost-West Verbindung führt durch die Mitte Berlins. Die Autos müssen sich durch eng bebaute Gebiete, über zahlreiche Ampeln und Kreuzungen quälen, immer auf der Hut keinen Radfahrer zu übersehen. Anwohner, Radfahrer und Fußgänger ärgern sich im Gegenzug über endlose Autoschlangen, Abgasgestank und Lärm.

Ebenso beschwerlich ist der Weg von Karlshorst nach Neukölln, denn hier versperren natürliche und gebaute Barrieren den direkten Weg. Spree und Bahntrassen sind nur an wenigen Stellen zu überwinden. Der tägliche Stau ist für Autofahrer und Anwohner eine Last.

 

Die Herausforderung:

Wir müssen Stadtstruktur, Verkehr und die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger unter einen Hut bringen. Das heißt: Wir müssen die Fahrzeuge aus der Innenstadt und ungeeigneten Verbindungsstraßen herausziehen, indem wir den anfallenden Durchgangsverkehr umleiten.
Und das in einer Stadt, die mit zwei unterschiedlichen Straßensystemen zusammen gewachsen ist. Ausgangspunkt ist auf beiden Seiten ein Radialsystem: Straßen und Autobahnen führen aus allen Richtungen sternförmig auf das Zentrum der Stadt zu.

Der Unterschied:

  • Im Westen fängt der Stadtring, die A 100, alle ankommenden Fahrzeuge ab, bevor sie die Innenstadt erreichen. Von dort verteilt sich der Verkehr auf alle Bezirke.
  • Im östlichen Teil der Stadt laufen breite Stadtstraßen sternenförmig direkt auf das historische Zentrum zu, unterbrochen von unzähligen Kreuzungen und Ampeln. In der Mitte angekommen, verteilen sich dann die Autos weiter.

Schnellzugriff Verkehrsthemen