Verkehr  
 

Mehr Sicherheit - Zebrastreifen

Die Geschichte des Zebrastreifens


1949   UN-Protokoll über Straßenverkehrszeichen enthält erstmalig den Zebrastreifen.
1952   In München werden 12 Zebrastreifen markiert;  der erste Fußgängerschutzweg der DDR wird vor dem Bahnhof Schöneweide eingeweiht.
1953   Der Fußgängerüberweg wird als § 26 in die westdeutsche Straßenverkehrsordnung (StVO) aufgenommen; in der DDR wird das Verhalten an FGÜ in den §§ 14 und 35 der StVO geregelt.
1964   Fußgänger erhalten Vorrang am Zebrastreifen.
1967   existieren in Westberlin über 700 FGÜs und erste Zebrastreifen werden beseitigt, um den Verkehrsfluss (der Autos) aufrechtzuerhalten.
1990   gibt es in Berlin 164 FGÜ, davon 89 in den östlichen Stadtbezirken, sie sollen sukzessive durch Fußgängerampeln ersetzt werden.
1996   In Berlin sind 260 neue LSA für Fußgänger angeordnet; gebaut werden können jedoch nur 25 pro Jahr. Dem Senat geht das Geld für Fußgängerampeln aus. Berlin besitzt nur noch 105 Zebrastreifen.
2001   Der Senat denkt um. Eine Million DM werden für ein Sonderbauprogramm zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für Fußgänger zur Verfügung gestellt. 18 neue FGÜ entstehen.
2002   Der Haushaltstitel "Querungshilfen" wird auf eine Million Euro erhöht. Über 20 neue FGÜ, Mittelinseln und Gehwegvorstreckungen werden gebaut.
2003   Über 50 Querungsstellen werden dank Zebrastreifen und Mittelinseln sicherer.
2004   Der Berliner Bestand an Zebrastreifen wächst um weitere zehn auf 188 FGÜ.
2005   20 neue FGÜ und 8 Mittelinseln entstehen.
2006   Berlin hat wieder 240 Zebrastreifen.


Zebrastreifen
heißt auch…

  • Fußgängerüberweg (amtsdeutsch)
  • Fussgängerstreifen (schweiz.)
  • Schutzweg (österr.)
  • passage clouté (franz.)
  • paso de cebra (span.)
  • passaggio pedonale (ital.)
  • zebra crossing (engl.)