Natur + Grün  

 

Straßen- und Parkbäume: Pankow

Die Schwarznuss im Park am Weißen See


Frucht der Schwarznuss und Blatt in Herbstfärbung
 
Im Park am Weißen See steht nahe der Albertinenstraße eine bemerkenswerte Schwarznuss (Juglans nigra). Dieser Baum ist 120 Jahre alt und etwa 18 m hoch. Die Heimat des mit der Walnuss verwandten Baumes ist das östliche Nordamerika. Er ist durch seine gefiederten Blätter mit den sehr schmalen Einzelblättchen leicht zu erkennen. Die Früchte sind übrigens keine Nüsse im botanischen Sinne, sondern Steinfrüchte (wie z.B. Kirschen). Das Fruchtfleisch färbt sich während des Reifeprozesses schwarz und löst sich dann vom Kern. Diesen bildet die essbare Schwarznuss, die von Eichhörnchen geradezu geliebt wird. Die Rinde ist sehr dunkel und auch das Holz alter Bäume ist fast schwarz und sehr wertvoll. Der Baum ist in Nordamerika ein wichtiger Forstbaum.

Ein weiterer nordamerikanischer Vertreter der Nussbaum-Familie steht einen Querweg entfernt etwas versteckt am Rande des Parks. Die Weiße Hickorynuss (Carya ovata) ist in Amerika aufgrund ihres wertvollen Nutzholzes und der wohlschmeckenden Frucht sehr beliebt. Auffällig ist die hellgraue Borke, die sich in langen Schuppen ablöst.


Literatur:
Vieth, Harald Bemerkenswerte Bäume in Berlin und Potsdam

Habitus  der Schwarznuss

Stamm der Weißen Hickorynuss

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