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Peter-Joseph-Lenné-Prize of Berlin

Ergebnis 2007 - 40. Jahrgang


Preisverleihung durch die Senatorin
Preisverleihung durch die Senatorin
Am 15. November 2007 verlieh die Senatorin für Stadtentwicklung, Frau Ingeborg Junge-Reyer, in Anwesenheit des Präsidenten der Akademie der Künste, Prof. Klaus Staeck, auf einem Festakt in der Akademie der Künste am Pariser Platz feierlich die diesjährigen Peter-Joseph-Lenné-Preise des Landes Berlin.
Die Lenné-Preise wurden damit zum 40. Mal verliehen.

2007 hatten 134 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland und 10 weiteren Ländern 64 Arbeiten zu den drei Aufgaben eingereicht (39 Arbeiten zur Garten- Landschaftsarchitektur, 4 Arbeiten zur Städtischen Grünordnungsplanung, 21 Arbeiten zur Landschaftsplanung).

Das Preisgericht
  • Dipl.-Ing. Winfried Häfner,
    Freier Landschaftsarchitekt BDLA, Berlin
  • Dipl.-Ing. Simon Micha Karsunke,
    Landschaftsplaner / Lenné-Preisträger 2006, Stadtilm
  • Dipl.-Arch. Regula Lüscher,
    Senatsbaudirektorin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Berlin
  • Dipl.-Ing. Marianne Mommsen,
    Freie Landschaftsarchitektin BDLA, Berlin
  • Prof. Günter Nagel,
    Landschaftsarchitekt, Hannover

unter dem Vorsitz der Berliner Landschaftsarchitektin Frau Marianne Mommsen zeichnete 3 besonders interessante und gute Entwürfe mit zum Teil spektakulären Ideen für wichtige Berliner Orte am Wasser mit Peter-Joseph-Lenné-Preisen aus:

Ausgezeichnete Teilnehmer
Ausgezeichnete Teilnehmer
Für einen künstlerischen Entwurf zum Berliner Humboldthafen ging der Lenné-Preis im Bereich Garten- und Landschaftsarchitektur an Kathrin Dammeier und Bodo Worrmann, Studierende an der Universität der Künste in Berlin. In dem Entwurf mit einem labyrinthischen Aquarium verbinden sich Stadt, Wasser und Natur auf geheimnisvolle Weise. Diese Arbeit verwandelt den Humboldthafen in einen urbanen und zugleich künstlerisch gestalteten Ort.

Für die die Altstadt Köpenick umgebenden Gewässer und Grünflächen erhielt ein Entwurf im Bereich Städtische Grünordnungsplanung mit einer Vielzahl außergewöhnlicher und differenzierter Gestaltungsideen (z.B. ein futuristisches Pflanzenschiff) den Preis. Preisträgerin ist die Landschaftsplanerin Sonja Kupgisch aus Hannover.

Interessant für die Diskussion der künftigen Nachnutzung des Flughafens Berlin-Tegel sind die Beiträge im Bereich Landschaftsplanung. Für ein zukunftsweisendes, nachhaltiges, aber auch poetisches Landschaftskonzept für die Landschaft zwischen dem Plötzensee und dem Tegeler See erhielt ein Team von Studierenden der TFH Berlin und der Fachhochschule Anhalt mit Nele Bierwolf, Nadia Rückert und Heiko Ruddigkeit den Preis.

Senatorin Ingeborg Junge-Reyer: "Die kreativen Ideen, gerade auch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Frankreich und den Niederlanden werden die noch ganz am Anfang stehende Diskussion für die zukünftige Nutzung des Flughafengeländes Tegel bereichern."

Alle preisgekrönten Entwürfe sowie weitere Arbeiten werden in einer Ausstellung in der Passage der Akademie der Künste am Pariser Platz vom 15.11. bis 02.12.07 gezeigt.

Im Rahmen des Festaktes zur Verleihung der Preise des 40. Jahrgangs sprach neben der Senatorin auch der Präsident der Akademie der Künste, Prof. Klaus Staeck.
Den Festvortrag zum Thema " Stadt ist Bühne - Öffentliche Räume" hielt Frau Prof. Dr. Christina Weiss, Staatsministerin a. D.

Auf einem Fachsymposium am Vormittag berichteten Preisträgerinnen und Preisträger der vergangenen 40 Jahre über ihre Berufspraxis und aktuelle Entwicklungen im Fachgebiet der Landschaftsarchitektur.

Ausgezeichnete Teilnehmer
Fachsymposium
Berlin hat 1823 mit der Begründung der ersten Ausbildung für Landschaftsarchitekten und Landschaftsgärtner durch Peter Joseph Lenné, der ersten Gründung eines kommunalen Gartenamtes 1875 und der ersten universitären Ausbildung für Landschaftsarchitekten ab 1929 eine weltweit herausragende Tradition und führende Stellung, die mit dem vielen Grün der Stadt und auch mit dem Lenné-Preisverfahren fortgeführt wird.

Das jährlich durchgeführte Lenné-Preisverfahren ist inzwischen das weltweit Größte seiner Art im Gebiet der Landschaftsarchitektur.

Senatorin Junge-Reyer sieht darin angesichts des anhaltenden großen, auch internationalen Interesses an dem Verfahren einen starken Impulse für Ausbildung, Gestaltung und nachhaltige Pflege des Grüns in Berlin.

Die Arbeiten des Lenné-Preises 2007 sind vom 15.11.2007 - 02.12.2007 täglich 10.00 Uhr - 22.00 Uhr in Passage der Akademie der Künste Pariser Platz, Pariser Platz 4, 10117 Berlin - Mitte, zu sehen. Der Eintritt ist frei!


Hier kommen Sie zur Beschreibung und Abbildung der ausgezeichneten Arbeiten:
Bereich A     
Bereich B     

Außerdem erreichen Sie die Abbildungen aller Arbeiten unter folgendem Link: