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Archiv: Abgeschlossene Landschaftsbauprojekte - Freiflächen an Gebäuden

Justizgebäude Littenstraße


Planung und Bauleitung:
LandschaftsArchitekturbüro Azemina Bruch

Bauzeitraum:
Dezember 2007 bis Oktober 2009

Baukosten:
Brutto 654.570,53 €

Ansprechpartnerin:
Marion Schulz-Sasse

Im Rahmen der Sanierung und Instandsetzung des Justizgebäudes in Berlin-Mitte, Littenstraße 12-17, wurden auch die Innenhöfe des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes nach gartendenkmalpflegerischen Gesichtspunkten wiederhergestellt. Die Gestaltung der Höfe erfolgte in enger Anlehnung an das historische Vorbild, das im Jahre 1902 errichtet worden ist.

Durch die langjährigen Hochbaumaßnahmen war von der historischen Substanz nicht mehr viel vorhanden, so dass im Rahmen der Wiederherstellung bzw. Neugestaltung der Höfe nur noch in ganz wenigen Teilen die alte Substanz (Pflasterflächen) erhalten geblieben ist. Alles andere musste neu hergestellt, geliefert und eingebaut werden.
Es entstanden in den neun noch vorhandenen Höfen durch anspruchsvolle Gehölz- und Staudenauswahl Gartenanlagen von hoher Qualität. Klinkerpflaster wurde nach historischem Vorbild neu hergestellt und auf den geschwungenen Wegen fachgerecht eingebaut. Die Höfe sind durch Durchgänge miteinander verbunden.
Um die Höfe für die Pausen und ggf. für Veranstaltungen nutzen zu können, wurden zahlreiche Sitzbänke aufgestellt. Die Zufahrtstraße, welche parallel zur Bahntrasse verläuft, wurde ebenfalls mit Mosaik- und Großsteinpflaster neu gepflastert.


Bilder Innenhöfe Justizgebäude Littenstraße


Sanierte Innenhöfe Justizgebäude Littenstraße, 2009; Foto: Azemina Bruch
Sanierte Innenhöfe Justizgebäude Littenstraße
Fotos: Azemina Bruch
  Sanierte Innenhöfe Justizgebäude Littenstraße, 2009
 
  Sanierte Innenhöfe Justizgebäude Littenstraße, 2009