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Der Barnim

Sehenswürdigkeiten


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Sehenswürdigkeiten des Barnim A - F

(alphabetisch geordnet)

Alter Bernauer Heerweg
Erschließungsweg der Askanier nach Norden, entstanden 1220 (Verbindung von Spandau nach Oderberg), Handels- und Verbindungsweg - teilweise schon im Mittelalter befestigt durch doppellagige Eichenbohlen - später immer wieder durch Eroberungsfeldzüge nach Norden genutzt. Wander- und Reitwegenetz führt durch die aufgeforsteten Rieselfelder mit zum Teil erkennbaren Strukturen (Dämme, Rieseltafeln).
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Arkenberge
Seit der Jahrhundertwende wurden die ehemals 70m hohen Arkenberge abgetragen und Seen ausgebaggert. Hinter dem als Bade- und Surfsee genutzten Gewässer erhebt sich heute eine Bauschuttdeponie. Hier soll ein Erholungsparadies mit zahlreichen Freizeitangeboten entstehen. Der nebenan gelegene kleine Kiessee ist ein wertvoller Naturschutzbereich.
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Blankenburg
Angerdorf des 13. Jh. an der Heerstraße von Berlin nach Bernau mit restaurierter Felsensteinkirche und Hunde - Museum.
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Blankenfelde
Berlins letztes, in freier Landschaft liegendes denkmalgeschütztes Dorf aus dem 13. Jh., mittelalterliche gotische Feldsteinkirche mit Kirchhof und Findling, Dorfanger mit Altbäumen und typischer Anordnung der Häuser.
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Bogenseekette und Bucher Waldwiesen
Der Seegraben mündet in eine Reihe von kleinen Seen, genannt nach dem größten der Seen, dem Bogensee. Diese Seen wurden zu Fischzuchtzwecken angelegt, haben aber heute ihre wirtschaftliche Bedeutung verloren. Ausgedehnte Feuchtzonen wechseln sich mit dichten Waldzonen und kleinen sonnigen Wiesen ab. Der Reichtum an Lebensräumen bietet zahlreichen Arten der Flora und Fauna ein Rückzugsgebiet. Wegen ihrer besonders hohen Qualitäten steht die Bogenseekette unter Naturschutz.
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Botanische Anlage
Die Fläche der Botanischen Anlage war bis zur Jahrhundertwende Rieselfeld. Ab 1911 als Botanische Anlage und Lehrgarten für Berliner Schulen genutzt und entsprechend gestaltet, z.B. mit einer geologischen Wand. Die gesamte Anlage wurde dem Bezirk Pankow zur Nutzung übergeben. Erste Gestaltungsideen wurden 1995 im Rahmen des Peter-Joseph-Lenné-Wettbewerbs erarbeitet.
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Buch V
Im Rahmen der Bauausstellung Berlin soll bis 1999 ein Teil von Buch V realisiert werden. Insgesamt sind hier ca. 2 500 Wohnungen (ca. 7.000 Einwohner) im verdichteten Wohnstil geplant. Ein neugebautes Umspannwerk soll Buch 5 mitversorgen. Auf der Fläche liegt eine Moorlinse, die im Zuge der Bebauung Buch V erhalten und mit Regenwasser von Dachflächen gespeist werden soll. Sie und der Zickzackgraben werden Teil eines Moorlinsenparks.
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Buch
An der Wittbergstraße zwischen Lindenberger Weg und der Straße Alt-Buch markieren zwei alte Eichen den ehemaligen Anger von Buch. Dort steht noch die rosa Barockkirche (1736, der Turm fehlt infolge Kriegsschäden) und der Schloßpark Buch, geprägt durch den holländischen Gestaltungsstil, mit prächtigem Baumbestand, durchzogen von der Panke (eiszeitliche Abflußrinne), zwei Eichen stehen am Eingang des Parkes. Hinter Neu-Buch Beginn des großen Komplexes der Klinikeinrichtungen (Robert-Rössle-Klinik, Hufeland-Krankenhaus), die unter Denkmalschutz stehen. Erbauer: Ludwig Hoffmann.
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Bucher Altforst
Eine Oase am Rande der Großstadt ist der ab 1898 als Erholungsfläche von der Stadt Berlin gekaufte Bucher Altforst, ein 285 ha großer naturnaher Misch-Hochwald mit 80-140jährigem Bestand. Spaziergänger finden hier eine abwechslungsreiche Landschaft mit Feuchtgebieten, Erlenbrüchen, Gräben und Wiesen vor.
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Buchholz
Wahrscheinlich 1242 gegründete Siedlung, ein typisches Straßen-Anger-Dorf. Der Name ist auf den Buchenwald zurückzuführen, der sich bis zum 19.Jh. zwischen dem Ort und der Panke erstreckte. Mit der Ansiedlung von Hugenotten im Jahr 1695 erhielt Buchholz eine entscheidende Entwicklungsrichtung, angeblich ist die "Berliner Weiße" auf die französischen Ansiedler zurückzuführen. Buchholz ist eine Mischung aus Vorstadt und Dorf, prägende Abwechslung von Bauernhäusern und Sommerresidenzen.
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Buchholzer Kirche
Der älteste Teil aus Granitquadern stammt aus dem 13. Jh. Das Querschiff mit Apsis (halbrunde auch vieleckige Altarnische als Abschluß eines Kirchenraumes) sowie der Westgiebel aus Backstein wurden 1852 im Rundbogenstil der Schinkelnachfolge angefügt. Der Gegensatz dieser durch Jahrhunderte getrennten Bauauffassung wirkt im Innern noch deutlicher. Die Ausstattung ist schlicht und die seitlichen Patronatslogen sind entfernt wurden.
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Falkenberg
Altes Straßendorf wird 1370 zum erstenmal urkundlich erwähnt, 1791-1796 ist Marie-Elisabeth von Humboldt Gutsherrin von Gutshof Falkenberg; Erhalt und Nutzung des Geländes vorgesehen bzw. in Planung.
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Falkenberger Rieselfelder

Die erhaltenen Rieselfeldtafeln nördlich von Falkenberg gehören heute zu den artenreichsten Amphibienlaichgewässern Berlins und stehen unter Naturschutz. Die hier lebende Rotbauchunke ist in Deutschland vom Aussterben bedroht, die Knoblauchkröte hat hier ihren größten Laichplatz in Berlin und die Wechselkröte sogar von ganz Deutschland.
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* SenStadt = Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
* WB = Werkstatt Barnim

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